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Goldpreis testet 1.100-Dollar-Marke

Marion Schlegel

Der stärkere Dollar sowie die Ankündigung des Internationalen Währungsfonds, mehr Gold verkaufen zu wollen, haben die Aufholjagd des Goldpreises vorerst gestoppt. Charttechnisch hat sich die Lage aber zuletzt deutlich aufgehellt. Auch die Investmentlegende Jim Rogers bleibt bei seiner positiven Einstellung gegenüber Gold.

Nach sehr starken Handelstagen in den vergangenen zwei Wochen legt der Goldpreis derzeit eine Verschnaufpause ein. Erst vor Kurzem hatte das Edelmetall bei 1.131,50 Dollar je Feinunze ein neues 1-Monatshoch erreicht. Zuletzt belastete jedoch die Ankündigung des Internationalen Währungsfonds (IMF), mehr Gold an Zentralbanken verkaufen zu wollen. Der IMF gab bekannt, bald zusätzliche 191,3 Tonnen Gold auf dem freien Markt anbieten zu wollen. Anleger befürchten nun, dass das Goldangebot zunehmen und es so zu einem Preisdruck bei Gold kommen könnte. Zudem belastet den Goldpreis, der erneut stärkere Dollar. Die US-Währung hat infolge schwacher Daten zum US-Verbrauchervertrauen weiter zugelegt.

Rogers optimistisch

An der langfristigen positiven Einschätzung zum Goldpreis ändert dies jedoch nichts. Das sieht auch die Investmentlegende Jim Rogers so. Wie Rogers am Dienstag Reuters mitteilte, habe er für lange Zeit keine Absicht, sein Gold zu verkaufen. Zudem bekräftigte er sein Kursziel für Gold: Er geht davon aus, dass Gold in den nächsten neun bis zehn Jahren 2.000 Dollar je Feinunze erreichen wird.

Abwärtstrend gebrochen

Aus charttechnischer Sicht hat sich das Bild bei Gold deutlich aufgehellt. Vor wenigen Tagen hat die Notierung den kurzfristigen Abwärtstrend nach oben durchbrechen können. Auch die psychologisch wichtige Marke von 1.100 Dollar kann das Edelmetall verteidigen. Langfristige Anleger bauen deswegen sukzessive eine Position im MINI-Long der Commerzbank mit der WKN DR2 AQM auf. Die Knock-Out-Schwelle liegt derzeit bei 785,705 Euro und verfügt damit über genügend Puffer. 

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