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Deutsche Bank will in Asien kräftig wachsen

Thorsten Küfner

Auch die Deutsche Bank will ihr Standbein in Asien deutlich stärken. Der Branchenprimus des deutschen Bakenmarktes will bis zum Jahr 2011 seine in Asien erzielten Erträge auf rund vier Milliarden Euro verdoppeln.

Ähnlich wie die Allianz, die ihr Geschäft in Indien ausweiten will, plant auch die Deutsche Bank, ihre Position in den attraktiven asiatischen Märkten zu verbessern. So erklärte Robert Rankin, beim Frankfurter Kreditinstitut für das Asiengeschäft verantwortlich, gegenüber der FTD, dass die Erträge im asiatischen Geschäft bis zum Jahr 2011 auf vier Milliarden Euro ansteigen sollen. Im Jahr 2008 beliefen sich die dort erwirtschafteten Einnahmen auf knapp zwei Milliarden Euro.

Übernahmen geplant

Rankin kündigte an, dass die Deutsche Bank für dieses Ziel auch bereit sei, das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen anzukurbeln. Im Fokus stehen vor allem die Bereiche Private Wealth Management, Transaction Banking und Equity Capital Markets. Konzernchef Josef Ackermann hatte in den vergangenen Wochen und Monaten ebenfalls mehrere Male darauf hingewiesen, dass die Deutsche Bank ihren Fokus in Zukunft verstärkt auch auf Asien richten zu legen.

Aktie erneut schwach

Im heutigen Handel entwickelt sich die Aktie der Deutschen Bank erneut schwächer als die meisten im DAX notierten Aktien. Langfristig orientierte Anleger sollten die derzeit schwache Kursentwicklung als sehr günstige Einstiegsgelegenheit wahrnehmen und sich beim günstig bewerteten (2010er-KGV von 7) deutschen Marktführer positionieren. Das Kursziel beträgt 69 Euro, der Stoppkurs sollte bei 39 Euro belassen werden.

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