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Deutsche Bank: Ackermanns Triumph

Andreas Deutsch

Die Aktie der Deutschen Bank gehört heute zu den Gewinnern im DAX. Am Nachmittag notiert der Titel mit 1,8 Prozent im Plus. Der Grund ist die optimistische Prognose des DAX-Konzerns. Die Deutschbanker erwarten bis 2011 im Kerngeschäft weiterhin ein Ergebnis vor Steuern von zehn Milliarden Euro.

Treiber soll, so die Deutsche Bank, weiterhin das Investmentbanking sein. Die Sparte hat dem Unternehmen bereits jetzt zu einem Milliardengewinn verholfen. Auch die Expansion in Asien soll den Gewinn erhöhen. Allerdings unterstrich die Deutsche Bank bei ihrer Prognose für die kommenden beiden Jahre erneut die Abhängigkeit vom Marktumfeld. Vor allem dürfte es nicht zu weiteren größeren Marktverwerfungen kommen. Eine Prognose für das laufende Jahr blieb Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann schuldig.

"Flucht in Qualität"

Ackermann sagte, dass die Bankenbranche 2010 und 2011 langsam zu einer gewissen Normalität zurückkehren werde. Zudem biete "die nach der Krise zu beobachtende Flucht in die Qualität" dem deutschen Branchenprimus die Möglichkeit, Marktanteile zu gewinnen.

Nach einem Verlust von 3,9 Milliarden Euro in 2008 hat die Deutsche Bank im vergangenen Jahr einen Nachsteuergewinn von fünf Milliarden Euro verbucht. An dieser positiven Entwicklung will das Kreditinstitut seine Aktionäre teilhaben lassen: Die Dividende wird um 50 Prozent auf 0,75 Euro je Anteilschein erhöht.

Durch den Milliardengewinn gehört Ackermann auch wieder zu den Top-Verdienern in Deutschland. Nach Angaben der Deutschen Bank verdiente Ackermann im vergangenen Jahr 9,55 Millionen Euro. 2008 betrug sein Gehalt im Zuge der Finanzkrise 1,4 Millionen Euro.

Es bleibt dabei

Sowohl fundamental als auch charttechnisch sieht es gut aus für die Deutsche-Bank-Aktie. DER AKTIONÄR hält an seiner Kaufempfehlung für den Titel fest. Das Kursziel lautet nach wie vor 69 Euro. Der Stoppkurs sollte bei 39 Euro platziert werden.

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