 Die Aktionäre des Chip-Entwicklers Dialog Semiconductor dürften mit Spannung den Monat April herbeisehnen. Dann wird sich zeigen, ob die TecDAX-Firma Apples iPad mit Power-Management-Chips ausstattet oder nicht. Was würde das für Dialog bringen und lohnt jetzt schon wieder ein Einstieg? Die Präsentation von Apples iPad hat weltweit großes Aufsehen erzeugt und die Meinungen übe das neueste Produkt aus dem Hause Apple gingen stark auseinander. Trotzdem fiebern jetzt viele dem Verkaufsstart des Apple iPad entgegen. Apple hat erste Termine für den Verkaufsstart des iPad in Deutschland bekannt gegeben. Das soll ab 3. April in den USA erhältlich sein. Der internationale Verkaufsstart des Tablet-Computers ist für Ende April vorgesehen. In wenigen Wochen - wenn die Experten von iSuppli das neue Gereät in seine Einzelteile zerlegen - wird also bekannt sein, ob Dialog bei dem neuen Gadget mit "on Board" ist oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies der Fall ist, ist hoch. 42 Millionen Dollar iPad-Potenzial Was könnte dies für Umsatz und Gewinn des Chip-Entwicklers bedeuten? Die iPad-Verkäufe taxieren Marktexperten pro Jahr auf vier Millionen Geräte in 2010, 15 Millionen in 2011 und 21 Millionen in 2012. Bei geschätzten zwei Dollar je verbauten Dialog-Chip reicht also das Umsatzpotenzial von 8,0 Millionen Dollar in 2010 bis zu 42 Millionen Dollar in 2012. Die Nettomarge von Dialog lag zuletzt bei rund 15 Prozent, wenn man also vorsichtig mit 12,5 Prozent Nettomarge rechnet, läge das Ertragspotenzial allein beim iPad zwischen 1,0 Millionen Dollar (2010) und 5,3 Millionen Dollar (2012). | Umsatz- und Ergebnispotenzial des möglichen iPad-Auftrags |
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2010e |
2011e |
2012e |
| iPad-Verkäufe in Mio. |
4,0 |
15,0 |
21,0 |
| Preis je Chip in Dollar |
2,00 |
2,00 |
2,00 |
| Umsatzbeitrag in Mio. Dollar |
8,0 |
30,0 |
42,0 |
| Ergebnisbeitrag in Mio. Dollar |
1,0 |
3,8 |
5,3 |
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Neue Chance zum Einstieg? Aus technischer Sicht bietet sich auf dem aktuellen Niveau ein Einstieg an. Die Aktie hat bis auf die Ausbruchsmarke bei 11,90 Euro korrigiert, wo auch ein sehr kurzfristiger Aufwärtstrend seit Februar verläuft. Dieses Niveau bietet sich mit einem engen Stopp als Kaufniveau an. Wichtige Marke bleibt das letzte Hoch bei 12,50 Euro. Wenn dieses nach oben überwunden wird, springen die Kursampeln endgültig auf Grün. Kursziel wäre der Bereich zwischen 13,50 und 14,00 Euro. 
Was tun? Risikobereite Anleger steigen auf aktuellem Niveau mit Stopp bei 11,40 Euro ein und bauen die Position bei Ausbruch über 12,50 Euro aus. Wer es etwas heißer mag, der kann mit einer bewusst klein gehaltenen Position mit dem Dialog Semiconductor WAVE XXL-Call (WKN DB6 U9K) von der Deutschen Bank auf steigende Notierungen spekulieren. Der Schein ohne Laufzeitbegrenzung hat seine Basis bei 9,02 Euro (Stopp-Loss: 10,40 Euro) und verfügt über einen Hebel von 4. Erreicht die Aktie die Zielzone, notiert der Schein (akt. Kurs: 2,99 Euro) über 40 Prozent im Plus. Fällt der Kurs wider Erwarten zurück, sichert ein Stopp bei 2,10 Euro ab. | Akt. Kurs | | Veränd. | / |
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| WKN | | Kurszeit | |
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| ISIN | | Volumen | |
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| Kürzel | | Tief/Hoch | / |
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