„Diese Studie bestätigt, dass das Milestone-Projekt eine signifikante positive Wirtschaftlichkeit zeigt und das Projekt eine ausreichende Größe und Gehalte besitzt, bei einer Produktion von 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr einen primären und sekundären Solungs-Bergbau über einen Zeitraum von über 40 Jahren zu unterstützen." Dieser Satz in der Pressemitteilung des Kali-Juniors Western Potash (WKN A0Q ZLM) löste bei den Anlegern Begeisterung aus. Die Aktie, die zuletzt mit dem Gesamtmarkt deutlich unter Druck stand, konnte sich binnen weniger Tage nahezu verdoppeln. Doch das dürfte erst der Anfang der Aufwärtsbewegung gewesen sein.
Günstig bewertet
Bereits im Vorfeld kursierten unter Marktteilnehmern Übernahmegerüchte um das Unternehmen. So hatten die Analysten von Fundamental Research bereits im Vorfeld der Machbarkeitsstudie gemutmaßt, die Studie könnte Western Potash in das Visier eines größeren Konzerns rücken. Dabei werden immer wieder Namen wie Rio Tinto, BHP Billiton oder auch Vale genannt. Vor allem die niedrige Bewertung von Western Potash im Vergleich zu einem Konkurrenten wie Karnalyte Resources, der eine wesentlich niedrigere Kali-Ressourcen ausgewiesen hat, dürfte Western Potash zu einem Übernahmeziel machen.
Allerdings gibt es zahlreiche Investoren, die eine Übernahme sogar für die schlechteste aller Möglichkeiten halten. Vielmehr könnte es sich für Investoren rechnen, sollte Western Potash das Projekt selbst in Produktion bringen - mit einem solventen Partner an seiner Seite. Jaret Anderson, Analyst bei Mackie Research Capital, bringt es auf den Punkt: „Meine Meinung nach ist Milestone eines der qualitativ hochwertigsten Potash-Projekten mit einem geringen Risiko." Dazu kämen eine ausgezeichnete Infrastruktur und niedrige politische Risiken.
Wasser aus Regina
Apropos Infrastruktur: Die Wasserversorgung gilt nach wie vor als Sorgenkind. Doch auch hier scheint mit der 40 Kilometer entfernt liegenden Stadt Regina eine Lösung gefunden zu sein. Western Potash könnte das Abwasser von Regina nutzen. So zeigte sich auch Vice President John Costigan zuletzt im Interview mit dem AKTIONÄR optmistisch. „Die Wasserversorgung ist überhaupt kein Problem. Vonseiten der Stadt Regina liegen uns mehrere Zusagen vor, dass wir deren aufbereitete Abwässer nutzen können." Übrigens: Auch von Unternehmensseite wurde mehrfach die Absicht bekräftigt, das Projekt selbst in Produktion zu bringen.
DER AKTIONÄR sieht die Aktie von Western Potash als den wohl aussichtsreichsten Kali-Junior auf dem Markt. Egal ob Übernahmeziel oder nicht - die positive Entwicklung der Aktie dürfte auch in den kommenden Monaten anhalten. Trotz der jüngsten Kursexplosion ist die Aktie im Vergleich zu Konkurrenten nach wie vor günstig bewertet. Kaufen.