Heiler Software (WKN 542 990) bricht alle Rekorde. Der Software-Spezialist überzeugte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 (01.10.2010 - 30.09.2011) mit hohen Zuwächse beim Umsatz- und der Rückkehr in die Gewinnzone. Der Vorstand stellt eine Fortsetzung des dynamischen Wachstums in Aussicht. Abgerundet wird das Bild durch eine äußerst solide Vermögens- und Finanzlage.
Die Zahlen können sich sehen lassen: Der Umsatz bei Heiler Software stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 um 48 Prozent auf 17,41 Millionen Euro. Besonders erfreulich war das starke Wachstum der Lizenzerlöse, die sich gegenüber dem Vorjahr von 2,13 Millionen auf 4,42 Millionen Euro mehr als verdoppelten und damit einen wesentlichen Beitrag zu der kräftigen Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Ertragsteuern um 1,65 Millionen auf 0,89 Millionen Euro leisteten. Auch unter dem Strich ist der Turnaround gelungen. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,13 Euro (Vorjahr: minus 0,04 Euro).
Viel Geld in der Kasse
Auch die Bilanz des Herstellers von Produktdatenmanagement für den Multi-Channel-Vertrieb großer Handelsunternehmen stimmt: Das Eigenkapital erhöhte sich von 19,83 Millionen auf 20,86 Millionen Euro. Dies entspricht 82 Prozent der Bilanzsumme. Die Gesellschaft ist weiterhin bankschuldenfrei. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Geschäftsjahresende auf 15,80 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 32 Millionen Euro. Eine Sonderausschüttung scheint dennoch unwahrscheinlich. Das Unternehmen setzt auf Aktienrückkäufe, weil man die Aktie als attraktive Akquisitionswährung betrachtet.
Gute Aussichten
Das Unternehmen sieht die Cash-Position also vielmehr als Teil der Wachstumsstrategie. Und hier hat Heiler Software noch einiges vor: Für die nächsten Geschäftsjahre erwartet der Finanzvorstand Dr. Wolfgang Köstler eine Fortsetzung des dynamischen Wachstums mit jährlichen Umsatzzuwächsen von über 20 Prozent und weiteren Ergebnissteigerungen. Erreicht werden soll dies mit innovativen Produkten und verstärkten internationalen Vertriebsaktivitäten, wobei insbesondere das margenstarke Lizenz- und Wartungsgeschäft deutliche Ergebnisbeiträge bringen soll. Schon jetzt setzen große Konzerne wie Edeka, Otto oder Universal Music auf die Produkte und Lösungen der Schwaben, um damit ihre E-Commerce-Strategien umzusetzen zu können. Neben den USA und Europa soll auch das Geschäft in den Wachstumsmärkten in der Region Asien-Pazifik vorangetrieben werden.
Voll auf Kurs
Heiler Software ist weit mehr als nur eine Cash-Perle. Die Gesellschaft überzeugt mit einer vielversprechenden Internationalisierungsstrategie, starken Wachstumsraten und einem cashbereinigten KGV von 6. Die Aktie befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend und sollte schon bald neue Höchstkurse markieren.