Als einer der weltweit führenden Anbieter auf dem Gebiet der Telematik- und elektronischen Zahlungssysteme, sorgt Init innovation in traffic systems AG (WKN 575 980) im öffentlichen Nahverkehr, spezielle im Bus- und Bahnverkehr dafür, diesen pünktlicher und gleichzeitig auch effizienter zu gestalten.
Init ist gut im Geschäft, im Jahr 1983 wurde die Init als Universitäts-Spin-Off von Dr.-Ing. Gottfried Greschner gegründet. Mittlerweile hat das Unternehmen neben dem Hauptsitz in Karlsruhe auch Niederlassungen in den USA, Kanada, Australien und Dubai. Die Geschäfte laufen trotz Krise hervorragend. Im ersten Quartal 2012 setzte Init rund 20 Millionen Euro um, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das EBIT wurde um acht Prozent auf 2,8 Millionen Euro nach oben geschraubt. „Trotz der unverkennbaren allgemeinwirtschaftlichen Risiken hält unsere Gesellschaft somit weiter nachhaltigen Wachstumskurs", so Init-Vorstand Dr. Gottfried Greschner.
Dividende erneut angehoben
Der Vorstand sieht das Unternehmen auf gutem Weg, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Der Umsatz soll 95 Millionen Euro, das EBIT 19 Millionen Euro erreichen. "Wir sind vorne dabei, wenn es darum geht, die Zukunft der Mobilität in die Realität umzusetzen. Das hält noch viele Wachstumspotenziale für unser Unternehmen bereit", so Greschner in seinem Ausblick. „Wir sind sehr zuversichtlich, über 2012 hinaus in Umsatz und Ergebnis wachsen zu können", so der Vorstand. Applaus gab es zuletzt auch von den Aktionären. Das Unternehmen erhöhte Mitte Mai zum sechsten Mal in Folge die Dividende auf 0,80 Euro je Aktie. "Ganz bewusst wollen wir mit unserer Dividendenpolitik ein positives Zeichen für die Zukunft setzen", betonte der Firmenlenker.

Wachstumspotenziale durch Innovationen
Mit technologischen Innovationen wie diesen will Init ihren Wachstumskurs auch in den nächsten Jahren fortschreiben. Etwa mit speziellen Software-Lösungen, durch die Verkehrsbetriebe den Fahrzeugeinsatz so optimieren können. Kein Wunder dass Init vor wenigen Tagen den Zuschlag für den bislang größten Einzelauftrag der Konzerngeschichte erhalten hat. Init wird als Generalunternehmer in den nächsten vier Jahren für eine Ausschreibungsgemeinschaft unter Federführung der Rheinbahn AG Düsseldorf ein digitales Bündelfunksystem nach TETRA-Standard aufbauen und ein neues Betriebsleitsystem installieren. Das Auftragsvolumen wird ersten Angaben zu Folge 35 Millionen Euro übersteigen.
Auf Kurs
Die Aktie hat in der letzten Korrekturphase an den Börsen wieder bis auf 17 Euro nach gegeben. In diesem Bereich traf das Papier auf eine massive Unterstützungszone. Seit wenigen Tagen befindet sich die Aktie wieder im Aufwärtstrend. Es scheint nur eine Frage der Zeit bis Init die psychologisch wichtige Marke von 20 Euro überwinden kann. Danach ist die Aktie nach oben hin frei. Risikobewusste Anleger nutzen das aktuelle Niveau zum Einstieg.