MIC
- Michael Schröder - Redakteur

Vor rasantem Aufstieg

Spannendes Geschäftsmodell, günstige Bewertung und starker Newsflow laden zum Kauf.

Durch zwei Verkäufe hat die mic AG (WKN A0K F6S) vor dem Jahreswechsel einen Betrag erlöst, der einen Großteil des gesamten Börsenwerts der profitablen Private-Equity-Gesellschaft abdeckt.

MIC
5,07 €
7,50 €
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14.01.2011

An der Börse ist es kein Geheimnis: Je früher man bei erfolgreichen Unternehmen investiert ist, desto größer sind die Gewinnchancen. Die mic AG beteiligt sich daher oft schon in der Gründungsphase an Technologieunternehmen, vornehmlich über eine Mehrheitsbeteiligung. Mit einer 100-prozentigen Eigenkapitalfinanzierung heben sich die Münchener dabei von anderen Beteiligungsgesellschaften ab. „Dass wir auf Co-Finanzierungen verzichten können, macht uns unabhängig von Banken und sonstigen Kreditgebern", so mic-Finanzvorstand Manuel Reitmeier gegenüber dem AKTIONÄR.

Wichtiger Meilenstein

Kurz vor Jahresende ist der Gesellschaft ein wichtiger Meilenstein gelungen. Durch den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an der Aifotec Fiberoptics wurde ein hoher einstelliger Millionenbetrag erlöst. Aktuell wird die mic AG aber nur mit 14 Millionen Euro bewertet. Und im Portfolio schlummern noch einige aussichtsreiche Beteiligungen.

Erfolgreiche Strategie

Bereits im November hatten die Münchener Anteile an der 4DForce für rund eine Million Euro an einen Finanzinvestor verkauft. Der Vorstand hebt die gute Bewertung, die erzielt wurde, hervor: „Sie belegt, dass wir bei dem Aufbau unserer Portfoliounternehmen eine nachhaltige und zugleich erfolgversprechende Strategie verfolgen".

Günstige Bewertung

Reitmeier sieht die mic AG daher auf Kurs: „Wir werden 2010 die Zahlen des Vorjahres übertreffen". Im Vorjahr hatte die Gesellschaft bei Erlösen von sieben Millionen Euro einen Gewinn von 4,3 Millionen Euro erzielt. Umgerechnet auf die aktuelle Aktienanzahl von 3,26 Millionen Stück liegt der Gewinn je Aktie bei mindestens 1,31 Euro. Damit errechnet sich ein 2010er-KGV von 4. Weitere Verkäufe sind bereits in Vorbereitung: „Wir stehen in aussichtsreichen Verhandlungen und sind optimistisch, schon im ersten Halbjahr weitere Abschlüsse vermelden zu können", so Reitmeier. 

Es geht los

Die mic-Aktie ist ein absolutes Schnäppchen, das bisher nur wenige Anleger auf der Agenda haben. Die jüngsten Exits haben gezeigt, dass die Strategie der Gesellschaft aufgeht. Der Titel hat in den letzten Tagen zwar bereits begonnen, seine Unterbewertung abzubauen. Setzt sich der positive Newsflow fort, könnte die mic-Aktie 2011 aber eine echte (Kurs-) Rakete werden. Risikofreudige Anleger bauen können daher um 5,00 Euro eine Position mit ziel 7,50 Euro aufbauen.

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