Tom Tailor
- Jochen Kauper - Redakteur

Stylische Aktie!

Diese Modefirma ist gut im Geschäft. Neue Höchstkurse sind in Reichweite.

Vor wenigen Monaten katapultierte die Übernahme von Bonita den Modekonzern Tom Tailor in eine neue Dimension. Seitdem hatte Vorstand Dieter Holzer alle Hände voll zu tun. Nur, die konjunkturelle Entwicklung machten dem Unternehmenslenker das Leben schwer. Dennoch bleibt Tom Tailor auf Wachstumskurs. Das Unternehmen erzielte in den eigenen Retail-Stores von Oktober bis Dezember ein flächenbereinigtes Wachstum von 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Der deutsche Textilhandel beendete das vierte Quartal mit einem Minus im mittleren einstelligen Bereich.

Tom Tailor

Gut im Geschäft

Den wesentlichen Beitrag zu diesem Wachstum lieferte das Segment Tom Tailor Retail mit einem Umsatzplus von 34,4 Prozent im Berichtsquartal. Auf vergleichbarer Fläche stieg der Umsatz um 15,4 Prozent. Besonders erfreulich entwickelte sich das E-Commerce-Geschäft, das sagenhafte 41,3 Prozent zulegte. Demgegenüber entwickelte sich der Zukauf Bonita im vierten Quartal 2012 nur leicht besser als der Markt. In den Monaten Oktober bis Dezember lag der flächenbereinigte Umsatz vier Prozent unter Vorjahr. "Unser Trend-Management-Ansatz und unser Verständnis für die Wünsche unserer Kunden zahlen sich aus. Tom Tailor Retail hat es geschafft, den flächenbereinigten Umsatz in den letzten vier Jahren jedes Quartal zu steigern. Bonita hingegen konnte sich der Marktentwicklung im letzten Quartal nicht entziehen. Die milden Temperaturen trugen maßgeblich dazu bei, dass Bonita hinter unseren Erwartungen zurückblieb", sagte Dieter Holzer, Vorstandsvorsitzender von Tom Tailor.

Ausblick für das Gesamtjahr 2012 bestätigt

Vorstand Dieter Holzer blickt zuversichtlich auf die verbleibenden Wochen des Jahres. "Wir sind zuversichtlich, durch die Verkürzung des Produktentwicklungsprozesses Bonita bis zum Jahresende 2013 auf vergleichbarer Fläche wieder auf Wachstumskurs zu bringen", so der Vorstand.

Wieder Kaufenswert
Nachdem das Papier das Allzeithoch von rund 18,50 Euro nicht nachhaltig überwinden konnte, ging es bis auf 16,50 Euro abwärts. In diesem Bereich sollte die Aktie einen Boden finden. Der Rücksetzer kann auch zum Neueinstieg genutzt werden. Neue Höchstkurse sind nur eine Frage der Zeit.

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