Softing
- Michael Schröder - Redakteur

Prognose angehoben

Hohe Wachstumsraten, eine günstige Bewertung und eine aussichtsreiche Charttechnik laden zum Kauf.

Das sind Wachstumsraten: Unterstützt von einem um rund 34 Prozent auf 27 Millionen Euro gestiegenen Auftragseingang hat die Softing AG (WKN 517 800) im ersten Halbjahr 2012 den Umsatz um fast 34 Prozent auf 24,2 Millionen Euro verbessert gesteigert. Gleichzeitig legte das EBIT um 20 Prozent auf 2,4 Millionen Euro zu. Der Jahresüberschuss wuchs auf 1,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1,5 Millionen Euro) und legte damit aufgrund erhöhter Kosten nur unterproportional zu. Das Ergebnis je Aktie stieg um weitere elf Prozent auf 0,30 Euro - der höchste Halbjahreswert in der 33-jährigen Firmengeschichte.

Softing
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07.08.2012

Steigende Profitabilität

"Sowohl im Bereich Industrial Automation wie auch im Bereich Automotive Electronics profitieren wir von unseren mit Neuprodukten erweiterten Produktportfolio", erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Trier die gute Entwicklung. „Besonders stolz sind wir auf die erreichte Kontinuität des Wachstums und die steigende Profitabilität", führt der Vorstand aus. Zu Recht: Softing ist mittlerweile schon im dritten Jahr in Folge jährlich zwischen 20 und 30 Prozent gewachsen. "Die ungebrochen steigende Nachfrage nach unseren Zukunftstechnologien hat erneut bestätigt, dass unsere Wachstumschancen bei weitem noch nicht ausgereizt sind", erwartet Dr. Trier auch in Zukunft weiteres Wachstum.

Prognose hoch

Aufgrund des exzellenten ersten Halbjahres und des anhaltend hohen Auftragseingangs erhöht Softing seine Prognose für das laufende Jahr. Der Vorstand geht heute davon aus, dass 2012 ein Umsatz deutlich über 45 Millionen Euro und ein EBIT von rund 4,8 Millionen Euro  erreicht wird. Nach Vorliegen der Zahlen aus dem dritten Quartal wird der Vorstand einen möglichen Spielraum nach oben prüfen. DER AKTIONÄR erwartet, dass beim Umsatz Ende des Jahres sogar die 50-Millionen-Euro-Marke geknackt wird. Der operative Gewinn sollte bei rund fünf Millionen Euro liegen.

Starke Ziele

Auch die mittelfristigen Prognosen stimmen: "Trotz aller rezessiven Tendenzen in Europa und den USA sind die Automatisierung und der Bereich Automotive ungebrochen Wachstumsmärkte. Wenn der Trend der letzten beiden Jahre anhält, rechne ich damit, unsere selbst definierte Schallmauer von 100 Millionen Euro Umsatz in den nächsten fünf bis sieben Jahren zu durchbrechen. Wir setzen uns trotz der letzten beiden Jahre mit über 30-prozentigem Wachstum einen breiten Zeitrahmen, da in einen solchen Zeitraum meist auch ein bis zwei rezessive Jahre fallen", so der Vorstand.

Weiter im Aufwind

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Mit einem KGV im einstelligen Bereich und zweistelligen prozentualen Wachstumsraten hat die Aktie Luft nach oben. Damit ist nicht nur das operative Geschäft bei Softing, sondern auch der Aktienkurs weiter voll auf Wachstum programmiert.

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