Orbis
- Michael Schröder - Redakteur

Optimale Betreuung:

Langjährige Erfahrung, eine klare Strategie, hohes Wachstum und eine günstige Bewertung laden bei diesem IT-Spezialisten zum Kauf.

"Qualität, Kundenorientierung, Kontinuität und Innovationskraft." Mit diesen Schlagworten beschreibt Vorstand Thomas Gard die Stärken der Orbis AG (WKN 522 877) im Gespräch mit dem AKTIONÄR.

Orbis
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25.10.2012

"Primär sind dabei die qualifizierten und motivierten Mitarbeiter zu nennen, deren professionelle und qualifizierte Projektarbeit bei unseren Kunden zu hoher Zufriedenheit führt. Nur mit erfahrenen Mitarbeitern lassen sich innovative Produkte entwickeln, die uns weitere Zukunftsperspektiven geben", führt der Firmenlenker aus. So kann Orbis den Kunden immer wieder innovative Lösungen bieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse kontinuierlich optimieren können. Vor diesem Hintergrund ist die Mitarbeitermotivation sehr wichtig. Und die fällt bei Orbis ganz besonders interessant aus. Der Vorstand hat beschlossen, bis zu 200.000 Belegschaftsaktien an die Mitarbeiter auszugeben. Der Clou: Der Ausgabepreis soll bei 1,00 Euro je Aktie liegen.

Langjährige Erfahrung

Orbis agiert als international tätiges Business-Consulting-Unternehmen. Was bedeutet das? Seit Gründung der Gesellschaft 1986 berät und unterstützt die in Saarbrücken ansässige Gesellschaft internationale Konzerne und mittelständische Unternehmen - von der IT-Strategie und Systemauswahl über die Optimierung der Geschäftsprozesse bis hin zur Systemimplementierung und Systemintegration. Dabei setzt Orbis auf die Lösungen der Marktführer SAP und Microsoft. In den letzten 26 Jahren haben die Berater und Softwareentwickler der Orbis AG umfassendes Branchen-Know-how und modulübergreifende Prozesserfahrungen erworben. Über 1.000 erfolgreich realisierte Kundenprojekte in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Metall, Automobilzulieferer, Elektro und Elektronik, Konsumgüter und Handel belegen dies eindrucksvoll. Zu den langjährigen Kunden zählen unter anderem Heineken Switzerland, Hülsta, Jung­heinrich, KSB, KUKA, Melitta, Schott, Villeroy & Boch und der ZF-Konzern. An dieser Aufzählung wird deutlich, dass neben den eigenen Mitarbeitern auch die Kunden ein wichtiger Erfolgsfaktor sind. "Viele von unseren Kunden stehen mit uns seit mehreren Jahren in Geschäftsbeziehung und starten immer wieder neue Projekte mit uns bis hin zu innovativen Produktentwicklungen, mit denen ihre Geschäftsprozesse optimiert werden", so Gard.

Hohes Wachstum

Das spiegelt sich auch im Zahlenwerk wider. Im Vorjahr wurde der Umsatz um rund zwölf Prozent auf knapp 28 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn je Aktie kletterte dabei um satte 50 Prozent auf 0,18 Euro. Ebenfalls positiv: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg von 1,38 Millionen auf 2,27 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei soliden 71 Prozent. Im ersten Halbjahr 2012 setzten die Saarländer den profitablen Wachstumskurs fort. Der Umsatz legte um 24 Prozent auf 17 Millionen Euro zu, 18 Prozent allein aus organischem Wachstum. Das EBIT lag mit 0,88 Millionen Euro gut 20 Prozent über dem Vorjahreswert. Das entspricht einer EBIT-Marge von 5,2 Prozent. Unter dem Strich stand ein Ergebnis je Aktie von zehn Cent (Vorjahr: 6,7 Cent). Der Cashflow schwächte sich zwar auf eine Million Euro ab, dennoch stiegen die liquiden Mittel auf 6,24 Millionen Euro (Vorjahr: 5,37 Millionen Euro) an. Mit einer Eigenkapitalquote von 68,3 Prozent verfügt die schuldenfreie Gesellschaft insgesamt über eine sehr solide Bilanzstruktur. "Unsere solide Kapitalstruktur ist eine Stärke, die uns Sicherheit gibt und auch Investitionen in innovative Produkte und Lösungen zulässt", erklärt Gard. "Orbis ist dadurch auch in der Lage, eigenständig das notwendige Wachstum zu finanzieren", führt der Vorstand aus. Zudem wurde im Mai eine Dividende von 0,04 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Solider Ausblick

Auch der Ausblick passt: In der Firmenzentrale geht man davon aus, dass sich die abschwächende Konjunktur im Jahresverlauf nur gering auf das direkte Marktumfeld auswirken wird. Daher soll der Umsatz im Gesamtjahr um rund 15 Prozent auf über 32 Millionen Euro anwachsen. Auch die Profitabilität soll im Gesamtjahr deutlich gesteigert werden. Eine konkrete Gewinnprognose ließ sich der Vorstand nicht entlocken. der aktionär rechnet mit einem Anstieg von über 25 Prozent auf 0,23 Euro je Aktie. Das würde einem günstigen 2012er-KGV von 9 entsprechen. Zieht man den Netto-Barbestand von 0,82 Euro je Aktie ab, beträgt das KGV nur 6. Die Dividende könnte auf 0,06 Euro steigen. Kann das Wachstumstempo beibehalten werden, dürfte das KGV 2013 auf 8 beziehungsweise 5 fallen.

Klare Pläne

Insgesamt ist Orbis bereits gut aufgestellt. Dennoch hat der Vorstand Schwachstellen ausgemacht, die er gerne abstellen würde: "Wir müssen noch stärker an unserem Bekanntheitsgrad arbeiten. Das ist wichtig, damit wir qualifizierte Mitarbeiter gewinnen können. Auch das Wissen über die Qualität unserer Arbeit und unsere innovativen Lösungen müssen noch stärker bekannt gemacht werden", so Gard.

Aussichtsreiche Mischung

Dank der hohen Qualität, der starken Kundenorientierung und Kontinuität sowie der nicht von der Hand zu weisenden Innovationskraft dürfte Orbis den Bekanntheitsgrad sowohl in der IT-Branche als auch am Kapitalmarkt spürbar steigern. Angesichts der günstigen Bewertung und dem enormen Wachstumspotenzial bietet sich Anlegern daher eine attraktive Kaufgelegenheit.

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