Nordex
- Michael Schröder - Redakteur

Nordex-Aktie: Jetzt gilt´s - das sind die wichtigen Handelsmarken!

Die Aktie von Nordex sucht weiter nach einem tragfähigen Boden. Seit dem Hoch bei 14,40 Euro befindet sich der Highflyer der ersten zehn Monate in einer ausgedehnten Korrekturphase. Auch wenn sich die Talfahrt kurzfristig noch ein wenig ausdehnen könnte, mittel- und langfristig sind die Aussichten unverändert gut.

Am 7. November erreichte die Aufwärtsbewegung der Nordex-Aktie ihren vorläufigen Höhepunkt. Der Kurs markierte ein Jahreshoch bei 14,42 Euro. Seit Jahresanfang lag das Plus damals bei über 360 Prozent. Seitdem geht es abwärts. Unsicherheiten rund um die Förderung der Windenergie, eine Kapitalerhöhung, negative Analystenstimmen und der zuletzt schwache Gesamtmarkt haben der Aktie zugesetzt. Dabei wurde auch eine Reihe von charttechnischen Unterstützungen durchbrochen und jeweils neue Stoppkurse ausgelöst. Aktuelle kämpft der Kurs um die 9-Euro-Marke – das Jahresplus ist auf 190 Prozent geschmolzen. Aber: Im Bereich zwischen 8,00 und 8,75 Euro trifft der Kurs nun aber auf eine massive Unterstützungszone, von der eine Gegenbewegung bis an die 11-Euro-Marke ausgehen dürfte.

Nordex
9,05 €
11,00 €
7,80 €
16.12.2013

Fundamental hat sich in den letzten Wochen nichts geändert. "Wir sehen keinen Anlass, unsere mittelfristigen Ziele in Frage zu stellen“, erklärt Nordex-Finanzvorstand Bernard Schäferbarthold gegenüber dem AKTIONÄR. Mit der Fokussierung auf den Onshore-Markt sowie ausgewählte Regionen hat Nordex seine Auftragspipeline zuletzt deutlich belebt. Außerdem ist dabei auch die Marge in eine zählbare Region gestiegen. Die Zeit der Verluste ist vorbei. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Verantwortlichen des TecDAX-Konzerns eine EBIT-Marge von 2,5 bis 3,5 Prozent. Schaffen es die Norddeutschen, diesen Trend in den nächsten beiden Jahren überproportional zu beschleunigen, dann könnten die Margen bis 2015 auf das Niveau eines Markführers in den zweistelligen Bereich ansteigen. Bei einem Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro und einer zweistelligen Marge würde das KGV von aktuell über 20 in den einstelligen Bereich sinken. Damit hätte die Aktie auch aus fundamentaler Sicht Luft nach oben.

Neues Fazit: Risikobewusste Anleger können versuchen, in der Zone zwischen 8,05 und 8,75 Euro eine erste Trading-Position aufzubauen. Ein Stopp bei 7,80 Euro sichert nach unten ab.

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