MunichRe
- Michael Schröder - Redakteur

Hohe Werte sichern

Stetige Erträge: Dieses Aktien-Paket bietet eine solide Mischung mit langem Atem.

Mit Dividendenaktien und Substanzwerten oder einer Mischung aus beiden können Anleger an der Börse langfristig punkten.

MunichRe
114,65 €
140,00 €
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18.04.2012

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass die Munich Re günstig bewertet ist, mit einer soliden Bilanz glänzt und über eine starke Dividendenrendite von sechs Prozent verfügt. Die Naturkatastrophen des Vorjahres haben dazu geführt, dass der Konzern die Prämien angehoben hat. Somit kann noch mehr Liquidität generiert werden. Ein gutes Zeichen für weiter wachsende Dividenden - und steigende Kurse.

Viel Substanz

Dass es bei den heimischen Immobilienwerten bei IVG Immobilien den höchsten Abschlag zum Substanzwert gibt, hat DER AKTIONÄR ebenfalls berichtet. Ein weiterer Substanzwert ist die SKW Stahl-Metallurgie. Der Weltmarktführer in Sachen Entschwefelungs- und Sekundärmetallurgielösungen für die Stahlindustrie hat ein über mehrere Jahre laufendes Investitionsprogramm 2011 so gut wie abgeschlossen, sodass ab 2012 der Free Cashflow für eine sinkende Verschuldung sorgen sollte. Ebenfalls positiv: "Im laufenden Geschäftsjahr sorgen der Wegfall von Anlaufkosten in Schweden, Russland und Bhutan zusammen mit einer höheren Eigenversorgung mit Rohstoffen für einen Anstieg der Ergebnisse trotz möglicher Rückgänge der Stahlproduktion", so Fondsmanager Roland Könen von Value-Holdings Capital Partners gegenüber dem AKTIONÄR. Dank der niedrigen Bewertung und einer ansprechenden Dividendenrendite von mehr als vier Prozent ist SKW Stahl eine langfristig aussichtsreiche Aktie.

Interessante Konstellation

Eine Sonderchance bietet die Vorzugsaktie von Villeroy & Boch. Neben einer günstigen Bewertung sorgen das Heben von stillen Reserven durch den erwarteten Verkauf eines Grundstücks in Luxemburg im Wert von 80 Millionen Euro sowie die mögliche 40-Millionen-Rückzahlung aus der Kartellstrafe für Fantasie. Hier lockt eine Sonderdividende. Damit nicht genug: Neben der normalen Ausschüttung (0,40 Euro) könnten die Verantwortlichen zudem eine Sachausschüttung in Form von Aktien vornehmen. Grund: Der Hersteller von Keramikprodukten für Bad und Wellness hält zwölf Prozent der Vorzugsaktien im Ei­genbestand. Und: Das Konsumklima im wichtigen Heimatmarkt ist nach wie vor gut. Die Märkte in China und Russland zeigen eine unverminderte Wachstumsdynamik. Die Übernahme eines Konkurrenten - zuletzt wurde am Markt über das Besteck-Geschäft von WMF spekuliert - könnte zudem zu einem Wachstumsschub ab 2013 führen.

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| Jan Heusinger | 0 Kommentare

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