DAX
- Michael Schröder - Redakteur

Erfolgreiche Vorstellung

Mehr als 100 Prozent Gewinn und das Ende der Fahnenstange noch nicht in Sicht? Kein Problem!

Mehr als 100 Prozent Gewinn und das Ende der Fahnenstange noch nicht in Sicht? Kein Problem.

An dieser Stelle gibt es heute keinen neuen Tipp des Tages. DER AKTIONÄR hat dafür vier erfolgreiche, alte Empfehlungen aus dieser Rubrik noch einmal neu bewertet.

United Labels: Kursexplosion nach Empfehlungsflut

DER AKTIONÄR hat bereits Ende September darauf hingewiesen, dass bei United Labels die Zeichen voll und ganz auf Wachstum stehen würden. Umsatz und vor allem Gewinn dürften bei den Westfalen in den kommenden Quartalen deutlich anziehen. Bei der Vorstellung als Tipp des Tages (Empf.-Kurs: 3,05 Euro) am 23. September 2010 wurde das nächste Kursziel bei 4,00 Euro definiert. In den letzten Wochen wurde die Aktie des Lizenzvermarkters von Comicfiguren gleich in mehreren Börsenbriefen und -newslettern zum Kauf empfohlen. Die Folge: Die Aktie setzte ihre Aufwärtsbewegung sehr dynamisch fort und markierte in dieser Woche bei 6,19 Euro ein neues Mehrjahreshoch. Aktuell wird diese Kursrallye konsolidiert. Anleger, die dem Tipp des Tages gefolgt sind, können das aktuelle Niveau zu ersten Teilgewinnmitnahmen nutzen. Ein auf 4,00 Euro nachgezogener Stoppkurs sichert den Rest ab. Das neue Kursziel liegt bei 6,00 Euro.

Süss MicroTec: Satter Hundertprozenter

Nach dem Sprung über den horizontalen Widerstand bei 5,00 Euro hatte DER AKTIONÄR am 28. September 2010 die Aktie der Süss MicroTec erneut als Tipp des Tages (Empf.-Kurs: 5,50 Euro) präsentiert. Dank der starken Nachfrage sollte es bei dem weltweit führenden Hersteller von Produktions- und Testlösungen ab 2011 so richtig brummen, so der Tenor. Als Kursziel wurden 7,50 Euro angegeben. Die Aktie ist dieser Prognose gefolgt und hat in den letzten Wochen den Turbo eingeschaltet. Nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung notiert der Titel mittlerweile im zweistelligen Bereich - und damit über 100 Prozent im Plus. Anleger, die dem Tipp des Tages gefolgt sind, können das aktuelle Kursniveau nutzen, um die Hälfte der Position zu verkaufen (also das eingesetzte Kapital abziehen) und bei der anderen Hälfte mit einem auf 8,50 Euro nachgezogenen Stoppkurs die Gewinne einfach laufen zu lassen.

Dr. Hönle: Neues Kursziel nach starken Zahlen

Bei Dr. Hönle hat DER AKTIONÄR bei der Vorstellung als Tipp des Tages am 5. Oktober 2010 (Empf.-Kurs: 6,75 Euro) neben der aussichtsreichen fundamentalen Situation auch die Charttechnik als Kaufargument angeführt. Mit dem Sprung über 7,20 Euro wurde im Anschluss das erwartete Kaufsignal generiert. Mittlerweile notiert die Aktie des führenden Anbieters von industrieller UV-Technologie im zweistelligen Kursbereich - oder rund 50 Prozent im Plus. Begleitet wurde diese Aufwärtsbewegung von sehr guten Zahlen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2009/10 einen Gewinn von 0,89 Euro je Aktie erzielt. Zum Vergleich: Im Vorjahr stand noch ein Verlust von 0,80 Euro je Aktie in den Büchern. Der Umsatz ist um über 21 Prozent auf 54,6 Millionen Euro gestiegen. Die Aktionäre sollen am Erfolg beteiligt werden und je Anteilschein eine Dividende von 0,25 Euro erhalten. Für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 stellt der Vorstand einen Umsatz von 65 Millionen Euro sowie einen operativen Gewinn von 7,5 Millionen Euro in Aussicht. Vor diesem Hintergrund hebt DER AKTIONÄR das Kursziel auf 13,50 Euro an und zieht den Stopp auf 8,50 Euro nach.

Koenig & Bauer: Verdopplung in nur zwölf Wochen

 Ende Oktober machte DER AKTIONÄR auf die 1a-Turnaround-Story beim Druckmaschinenhersteller aufmerksam. Nach "spektakulären" Neuaufträgen war nach Ansicht der Redaktion die Zeit reif, mit dem Mini-Long BN6 YC5 (Empfehlungskurs: 3,85 Euro) auf ein Comeback von Koenig & Bauer zu setzen. Untermauert wurde die Einschätzung durch die damals aktuellen Gewinnschätzungen, die den Konzern mit einem 2011er-KGV von 8 bewerteten. Auf Sicht von zwölf Monaten sollte das Hebelzertifikat das Potenzial haben, sich zu verdoppeln. Das Kursziel wurde auf 7,20 Euro taxiert. Doch bereits nach nicht einmal drei Monaten notiert der Schein bei knapp acht Euro und damit mehr als 100 Prozent im Plus. Rein technisch betrachtet kann Koenig & Bauer noch an das Hoch aus dem Jahr 2008 im Bereich von 22 Euro laufen, was einem Potenzial von mehr als 40 Prozent für das Hebelprodukt entspricht. Ein auf 6,50 Euro nachgezogenen Stoppkurs sichert ab.

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| Martin Weiß | 0 Kommentare

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