Deutsche Beteiligungs
- Michael Schröder - Redakteur

Dividendenperle mit Pepp

Ein solides Geschäft und ein namhafter Ankeraktionär sorgen neben der hohen Dividendenrendite sowie der Charttechnik für Kursfantasie.

Beteiligungsgesellschaften mit Fokus auf den Mittelstand waren in den letzten Wochen stark nachgefragt. Allen voran konnten Gesco und MBB Industries überzeugen. Im Real-Depot spekuliert DER AKTIONÄR auf einen Nachzügler in der Branche: die Deutsche Beteiligungs AG (WKN 550 810).

Deutsche Beteiligungs
20,70 €
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21.01.2013

Die ehemals zur Deutschen Bank gehörende Beteiligungsgesellschaft hat sich auf Mittelständler in Deutschland konzentriert, die sie mit Mitteln aus mehreren geschlossenen Fonds und dem Geld der Aktionäre kauft und nach einigen Jahren wieder verkauft. Zu den bekanntesten Beteiligungen zählt der Hersteller von Holzverarbeitungsmaschinen Homag. Der Anteil wurde zuletzt von 33,1 Prozent auf 39,5 Prozent erhöht.

Solide Zahlen

Im Geschäftsjahr 2011/12 (1. November bis 31. Oktober) erzielte die DBAG nach vorläufigen Zahlen einen Überschuss von 44,5 Millionen Euro und ein Gesamtergebnis von 38,3 Millionen Euro. Im Vorjahr standen ein Konzernfehlbetrag von 16,6 Millionen Euro und ein negatives Gesamtergebnis von 15,9 Millionen Euro zu Buche.

Hohe Dividende

Neben der soliden Geschäftsentwicklung sorgt bei den Frankfurtern vor allem die Dividendenpolitik für Fantasie. Die auf Mittelständler spezialisierten Frankfurter verfolgen eine klare Dividendenstrategie. Vorstand und Aufsichtsrat der DBAG werden der Hauptversammlung am 26. März eine Ausschüttung von 1,20 Euro je Aktie vorschlagen, bestehend aus einer Basisdividende von 0,40 Euro je Aktie und einer Sonderdividende von 0,80 Euro je Aktie. Das entspricht einer Dividendenrendite von rund sechs Prozent.

Bekannter Ankeraktionär

Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über einen namhaften Großinvestor. Der niedersächsische Drogerieunternehmer Dirk Rossmann hat seinen Einfluss beim Finanzinvestor DBAG ausgebaut. Der Gründer der gleichnamigen Drogeriemarkt-Kette hält seit dem vergangenen Sommer über 25 Prozent. Rossmann war 2008 bei der DBAG eingestiegen und hat seine Beteiligung nach und nach aufgestockt. Mit der Sperrminorität kann er Entscheidungen bei der Beteiligungsgesellschaft zwar blockieren. DBAG-Vorstand Wilken von Hodenberg hatte Rossmanns Engagement als Ankeraktionär allerdings begrüßt.

Im Aufwind

Ein Investment in den Nebenwert mit hoher Ausschüttungsquote sollte sich bezahlt machen. Im Vorfeld der Hauptversammlung dürften weitere Anleger auf den dividendenstarken Wert aufmerksam werden. Mit dem Sprung über die 20-Euro-Marke wurde ein neues charttechnisches Kaufsignal generiert. Die Aktie dürfte nun Kurs auf das Hoch aus dem November 2010 nehmen.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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