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- Michael Schröder - Redakteur

Das müssen Sie über diese Dividendensaison wissen!

Henkel und Daimler haben die Hochphase der Dividendensaison in Deutschland eingeläutet. Kurz vor Ostern haben sich zudem die Aktionäre des Energieriesen RWE, von Beiersdorf, Axel Springer und GEA zur Hauptversammlung getroffen. In den nächsten Wochen geht es nun Schlag auf Schlag.

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21.04.2014

Dass sich der Fokus auf Dividenden-Aktien lohnt, wurde bereits mehrfach in Studien erwiesen. Viele Anleger sind wegen der Tatsache, dass Aktien Kursschwankungen unterliegen, skeptisch. Ein Investment in Dividendenwerte lohnt sich jedoch selbst dann, wenn man die betreffenden Aktien unmittelbar vor dem Dividendenstichtag kauft. Bekanntermaßen notieren die Aktien nach der Ausschüttung ex Dividende, das heißt, dass am Ausschüttungstag die Dividendenzahlung vom Vortageskurs abgezogen wird. Was auch logisch ist, da das Unternehmen zum Zeitpunkt der Ausschüttung exakt in Höhe der Dividendenausschüttung weniger „wert“ ist, da die Dividendensumme ja aus dem Unternehmen an die Aktionäre geflossen ist. In der Regel wird dieser Dividendenabschlag zügig wieder aufgeholt. In Bullenjahren dauert es meist nur wenige Tage, beim DAX im Durchschnitt 38 Handelstage.

In den vergangenen 14 Jahren gab es durch das Platzen der Internetblase, 9/11, den Zusammenbruch von Lehman Brothers und die Eurokrise herbe Einbrüche beim DAX. Aber selbst wenn man die schlechten Jahre mit berücksichtigt, ist das Ergebnis überzeugend. In nur drei Prozent der Fälle wurde der Dividendenabschlag bis heute nicht mehr eingeholt. Das betrifft vor allem Fälle wie E.on und RWE in den Jahren 2010 und 2011. Über alle vergangenen 14 Jahre hinweg dauerte es trotz aller Krisen und Bärenmärkte bei den DAX-Dividendenzahlern im Schnitt lediglich 70 Handelstage, bis die Notierung wieder das Niveau vor dem Ex-Dividendentag erreichte.

In der Regel entwickeln sich die Kurse von Dividenden-Aktien besser als der Durchschnitt. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen ist die Dividende ein wesentlicher Renditebestandteil, der insbesondere in schwierigen Börsenphasen einen Renditepuffer bildet. Zum anderen stehen Konzerne, die kontinuierlich Dividenden auszahlen, bilanziell und operativ auf gesunden Beinen. Das macht sich langfristig positiv im Aktienkurs bemerkbar, zumal auch der Dividendenabschlag meist sehr schnell wieder aufgeholt wird.

Die 30 DAX-Konzerne schütten zwar insgesamt etwas weniger an ihre Aktionäre aus als im Vorjahr. Bei einigen Titeln ist in diesem Jahr aber dennoch eine ansehnliche Rendite zu holen. Doch es gibt auch Aktionäre die leer ausgehen.

Als Aktien mit hohen Dividenden sind vor allem die Blue Chips aus DAX, MDAX und TecDAX bekannt. Doch es gibt auch Nebenwerte, die mit einer hohen Dividendenrendite von rund fünf Prozent glänzen.

Interessante Alternative

Eine interessante Alternative zu den Einzelinvestments sind Dividendenfonds. Davon gibt es einige. Aber keiner ist so außergewöhnlich wie der Patriarch Classic Dividende 4 Plus (WKN HAF X6R). Der Fonds schüttet an seine Anleger viermal im Jahr aus. Damit ist der Patriarch Classic Dividende 4 Plus auch für Sicherheitsfanatiker eine echte Alternative.

Bei der Aktienauswahl geht das Fondsmanagement kein großes Risiko ein. Investiert wird beinahe ausschließlich in Ländern mit einer stabilen Währung. Asiatische und lateinamerikanische Aktien findet man nicht im Portfolio. Titel aus Südeuropa sind eine Ausnahme. Die meisten Aktien kommen aus Mittel- und Nordeuropa, einige Titel aus den USA. Die Aktien im Fonds sind von Unternehmen, die für Dividendenkontinuität stehen. Besonderen Wert legt das Fondsmanagement auf die Größe der Gesellschaft und auf die Nachhaltigkeit des Geschäfts. Wer regelmäßige, üppige Ausschüttungen plus die Aussicht auf Kursgewinne will, liegt mit dem Patriarch Classic Dividende 4 Plus richtig.

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