Wacker Neuson
- Michael Schröder - Redakteur

Das sieht richtig gut aus - Kursrallye nach starkem Q1

Die Aussichten könnten kaum besser sein: Weltweit wird weiter in Straßen-, Schienen- und Telekommunikationsnetze, aber auch in die Modernisierung von Gebäuden investiert. Dadurch steigt auch der Bedarf an Kompaktmaschinen und Baugeräten. Die Zahlen zum ersten Quartal belegen: Als weltweit führender Anbieter in diesem Bereich profitiert Wacker Neuson von diesem Trend.

Im ersten Quartal 2014 konnte der Münchener Baugeräte- und Kompaktmaschinenhersteller sowohl Umsatz als auch Profitabilität weiter steigern. In Europa begünstigten der frühe Start in die Bausaison und die stabil aufwärtsgerichtete Konjunktur die Investitionsneigung der Kunden. Die Prognose für das Gesamtjahr 2014 wird bestätigt.

Wacker Neuson
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13.05.2014

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent auf einen Rekordumsatz für das erste Quartal von 291,6 Millionen Euro. "Eine nachhaltige Belebung der europäischen Baukonjunktur, eine bessere Stimmung in der europäischen Landwirtschaft verbunden mit günstigen Witterungsverhältnissen und eine wieder anspringende Bauwirtschaft in den USA machten sich positiv in unserem Geschäft bemerkbar. So konnten wir unsere Position in nahezu allen Märkten weiter ausbauen", erläutert Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE. Geografisch betrachtet kommt der Umsatzzuwachs vor allem aus der Region Europa mit einem Plus von 20 Prozent zum Vorjahresquartal.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr stieg um 46 Prozent auf 36,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich nahezu auf 22,1 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 7,6 Prozent (Vorjahr: 4,3 Prozent) entsprach. Das Periodenergebnis belief sich auf 14,3 Millionen Euro, was zu einem um 122 Prozent höheren Ergebnis pro Aktie von 0,20 Euro führte. Diese spürbare Ergebnisverbesserung ist das Ergebnis einer konsequenten Umsetzung der langfristigen Unternehmensstrategie sowie bereits im vergangenen Jahr eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Nutzung von Synergien im Konzern. Zudem beruht der Vergleich auf einem schwach ausgefallenen Vorjahresquartal.

Der Konzern ist auch für das laufende Jahr optimistisch. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir einen Gesamtjahresumsatz von 1,25 bis 1,30 Milliarden Euro erreichen werden, was einem Wachstum zwischen acht und zwölf Prozent zum Vorjahr entsprechen würde", bekräftigt Peksaglam. In der aktuellen Print-Ausgabe hat der AKTIONÄR versehentlich noch von einem Wachstum zwischen acht und zehn Prozent geschrieben.

"Sowohl die zunehmend positiven Signale aus den südeuropäischen Ländern, aber vor allem die guten Vorgaben für die reifen Märkte Europas und Nordamerikas werden sich in Verbindung mit unseren bereits eingeleiteten, strategischen Maßnahmen positiv auf unser Geschäft auswirken." Für das Geschäftsjahr 2014 plant das Unternehmen Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 85 Millionen Euro (Vorjahr: 87 Millionen Euro).

Ebenfalls positiv: Die Aktionäre sollen am Erfolg des vergangenen Jahres angemessen beteiligt werden. „Der Hauptversammlung am 27. Mai schlagen wir daher eine Dividende von 0,40 Euro pro Aktie vor. Im Vorjahr haben wir noch 0,30 Euro je Anteilschein ausgeschüttet“, sagt Peksaglam.

Der globale Trend zum Auf- und Ausbau von Infrastruktur bietet große Chancen. Die Finanzkraft und die Marktposition sind eine gute Basis für das künftige Wachstum von Wacker Neuson. Aus charttechnischer Sicht sind die Ampeln ebenfalls auf Grün gesprungen. Nach dem Börsengang ging die Aktie zunächst auf Talfahrt. Nach einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung wurde mit dem Sprung über den Widerstand im Bereich um 13,80 Euro ein massives Kaufsignal generiert. Damit ist für die angesichts der starken Wachstumsaussichten mit einem 2015er-KGV von 12 günstig bewertete SDAX-Aktie der Weg für nachhaltig steigende Kurse geebnet. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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