Fielmann
- Norbert Sesselmann - Redakteur

450 Prozent mit Weitsicht

Bei dieser Aktie lohnt es sich genau hinzuschauen.

Brille? Fielmann. Wer kennt diesen Slogan nicht, mit der die Optikerkette seit Jahren mit großem Erfolg wirbt. Der Bekanntheitsgrad ist riesig. Der Branchenprimus verkauft jede zweite Brille in Deutschland und gewinnt kontinuierlich Marktanteile hinzu.

Fielmann
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10.06.2013

Der Preis ist das wichtigste Erfolgsgeheimnis. Fielmann bietet Brillen und Kontaktlinsen deutlich günstiger als die Konkurrenz an. Während eine Brille bei Fielmann im Durchschnitt 160 Euro kostet, sind es bei klassischen Optikern rund 300 Euro.

Fielmann kennt keine Krisen

Fielmann ist es mit dieser Strategie gelungen, den Umsatz seit 1999 permanent zu steigern, im Schnitt um sechs Prozent. Der Gewinn legte jährlich sogar um elf Prozent zu. Fielmann ist zuversichtlich, die Marktposition weiter ausbauen zu können. Gelingen soll dies vor allem durch neue Filialen. Die Zahl der Läden in Deutschland sollen innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren von 572 auf 700 aufgestockt werden.

Qualität hat ihren Preis

Wer eine Qualitätsaktie sucht, ist bei Fielmann genau richtig. Die Bilanz ist mit einer Eigenkapitalquote von 75 Prozent kerngesund, das Unternehmen zudem schuldenfrei. Derzeit liegen alleine auf dem Festgeldkonto 200 Millionen Euro. Zwar ist die Aktie mit einem 2013er-KGV von rund 21 kein absolutes Schnäppchen. Aber die attraktive Dividende von 3,7 Prozent rechtfertigt dieses Bewertungsniveau. Fielmann gilt ohnehin als treuer Dividendenzahler: In insgesamt acht der vergangenen zehn Jahre hat der Konzern die Dividende erhöht. Mit einer ähnlichen Entwicklung ist auch in Zukunft zu rechnen.

Starkes Kaufsignal

Ein weiteres Kaufargument liefert aktuell die Charttechnik. Der Kurs ist endlich aus der mehrjährigen Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen. Eine ähnliche Entwicklung gab es 2009 zu beobachten. Wie sich die Aktie anschließend entwickelt hat, können Anleger dem obigen Chart entnehmen.

Vervielfachungschance

Aufgrund der niedrigen Volatilität lohnt der Einstieg in den Call-Optionsschein mit der WKN CZ5 T6Q. Legt die Aktie eine ähnliche Entwicklung wie nach dem charttechnischen Ausbruch Ende 2009 hin, wird der Schein regelrecht explodieren. 450 Prozent Gewinn sind drin.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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