- Sebastian Schinhammer - Redakteur

Start-up kuenstlerstadt.de: Spannendes Crowdinvesting

Wer heiratet, kennt das Dilemma: Man muss viel organisieren, vom Fotografen bis zur Hochzeitsband. Das Suchen, Finden und Buchen von Künstlern ist allerdings sehr zeitaufwendig. Ismail Gök, Gründer der Plattform kuenstlerstadt.de, schafft da Abhilfe: Knapp 3.000 Künstler haben sich schon auf der Plattform versammelt haben – vom Zauberer über Models, Fotografen, Bands, Sängerinnen bis hin zu Clowns. Aktuell sucht das Start-up aus Bremen über die Crowdfunding-Plattform Venturate weitere Investoren.

Interessante Nische

Der Vorteil am Venturate-Modell: Es ist bereits mindestens ein professioneller Investor mit an Bord. So auch bei kuenstlerstadt.de: Carsten Meyer-Heder ist geschäftsführender Gesellschafter bei der Internetagentur team neusta, war Unternehmer des Jahres 2014 in Bremen und hat bereits 180.000 Euro in kuenstlerstadt.de investiert. Meyer-Heder sagt: „Es braucht meiner Ansicht nach auf jeden Fall eine Plattform wie kuenstlerstadt.de am Markt, die sich dann auch später durchsetzen wird.“

Vierfaches Wachstum bis Jahresende

Um am Markt bestehen zu können, soll die Zahl der knapp 3.000 Künstler auf der Plattform noch kräftig wachsen. kuenstlerstadt.de hat dazu ehrgeizige Pläne. „Wir wollen bis Ende des Jahres die 10.000er-Marke auf unserer Plattform knacken“, sagt Gründer Gök. Damit das gelingt, hat kuenstlerstadt.de eine Partnerschaft mit der GOP Entertainment Group abgeschlossen, die in Deutschland sieben Varieté Theater betreibt. Zudem ist GOP mit zwölf Prozent an kuenstlerstadt.de beteiligt. 

2017 bereits Gewinne schreiben

Die Bewertung des Unternehmens liegt bei 1,9 Millionen Euro, was in Ordnung ist. Für das Jahr 2016 rechnet kuenstlerstadt.de unterm Strich mit einem Minus von 338.000 Euro. Doch bereits im kommenden Jahr will das Start-up Gewinne schreiben. Beim Business Plan ist schon für 2017 ein positives Bilanzergebnis von 166.000 Euro geplant. Zwei Jahre später sollen dann bereits über 800.000 Euro auf der Haben-Seite stehen – eine konservative Rechnung, die sich wohltuend von vielen überambitionierten Plänen von Start-ups unterscheidet.

Was kann ein Investor in finanzieller Hinsicht erwarten? Folgende Beispielrechnung: Bei einem Verkauf des Unternehmens für fünf Millionen Euro würde ein Crowdinvestor, wenn er 1.000 Euro investiert hat, genau 2.504 Euro ausgezahlt bekommen – keine schlechte Rendite.

Interessantes Investment

Denn viele Kunden finden nur mühsam Künstler und viele Künstler freuen sich über zusätzliche Aufträge. Zudem hat kuenstlerstadt.de mit Carsten Meyer-Heder sowie GOP Entertainment Group engagierte Investoren mit an Bord. Die geplante TV-Kampagne wird der Plattform ebenfalls guttun. Fazit: Eine tolle Investment-Möglichkeit mit dementsprechendem Risikoanteil.

Interessierte können unter folgendem Link mehr Informationen erhalten und das Start-up unterstützen.


Hinweis auf potenziellen Interessenkonflikt

Die Venturate AG ist eine Beteiligung der FinLab AG. Bernd Förtsch ist Vorstand und Alleinaktionär der Börsenmedien AG und Herausgeber der Zeitschrift der aktionär. Bernd Förtsch ist Mitglied des Aufsichtsrats der FinLab AG und unmittelbar sowie mittelbar so wesentlich an der FinLab AG beteiligt, dass er beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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