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Rendite aus Stahl mit der Scholz-Anleihe

Jochen Kauper

Die Anleihe der Scholz AG (WKN A1M LSS) hat einen sehr attraktiven Kupon von 8,50 Prozent. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Von der Ratingagentur Euler Hermes bekam man einen „BB“-Stempel verpasst. Ein heißes Eisen fürs Depot.

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Wenn es um den VfR Aalen geht, dann gerät Berndt-Ulrich Scholz ins schwärmen. Fast jedes Heimspiel ist Scholz im Stadion um seinem Lieblingsverein bei der „Mission Aufstieg" zu unterstützen. Als Präsident des Clubs ist das für ihn Selbstverständlich. Für die Rückkehr in die zweite Fußball-Bundesliga stehen die Vorzeichen gut. Derzeit führt man mit dem SV Sandhausen die Tabelle der dritten Liga an. Kontinuität ist Trumpf. Für Scholz ein wichtiger Faktor um erfolgreich zu arbeiten, im Sport und auch in der Wirtschaft. Kein Wunder, dass Berndt-Ulrich Scholz seit mehr als 30 Jahren sehr erfolgreich sie Geschäfte der Scholz AG führt.

Kohle mit Schrott

Die Scholz AG ist gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Recycling von Stahlschrott und Buntmetall. Weiterhin handelt man mit Sekundärrohstoffen wie Eisen, Edelstahl, Kupfer und Aluminium. Zu den Kunden gehören unter anderem Thyssen Krupp, Voestalpine oder Arcelor Mittal. Mit 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern ist man einer der Schlüssellieferanten der Stahlindustrie. In Zahlen ausgedrückt: Im abgelaufenen Geschäftsjahr wird Scholz rund 5,2 Milliarden Euro umsetzen. Das EBIT wird rund 139 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen ist ein echter Zykliker. Das zeigt die Entwicklung in den letzten Jahren deutlich: Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise haben die Umsätze einen ordentlichen Dämpfer bekommen.

Echter Zykliker

Im Jahr 2009 erwirtschaftet man nur noch rund 2,39 Milliarden Euro. Im Jahr darauf erlöste der Recyclingspezialist bereits wieder 4,49 Milliarden Euro. „Eine Zyklizität des Geschäftsmodells ist sicherlich nicht zu verneinen, da insbesondere die Stahlbranche als sehr frühzyklisch gilt. Das heißt aber nicht nur, dass wir gesamtwirtschaftliche Verschlechterungen schnell spüren, sondern auch, dass wir von einer Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes ebenso schnell profitieren - wie in 2010 geschehen. Allerdings gilt es, die Risiken entsprechend zu managen, um die Profitabilität in allen Marktlagen so stabil wie möglich zu halten. Darauf zielen alle unsere Maßnahmen im Risikomanagement ab", so Florian Frank von der Scholz AG. Die zuletzt gute Geschäftsentwicklung nahm die Schulz AG zum Anlass. Durch die Ausgabe einer Anleihe hat man 150 Millionen Euro eingenommen. „Die Nettoerlöse aus der Begebung der Anleihe werden von der Scholz AG für ihre allgemeinen Refinanzierungsbedürfnisse und sonstige betriebliche Zwecke verwendet. Hauptsächlich geht es uns dabei um die Optimierung der Finanzierungsstruktur und die Diversifikation der Investorenbasis", so Frank über die Mittelverwendung.

Stahlharte Rendite

Die Anleihe der Scholz AG (A1MLSS) hat einen sehr attraktiven Kupon von 8,50 Prozent. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Von der Ratingagentur Euler Hermes bekam man einen „BB"-Stempel verpasst. Fazit: Heißes Eisen fürs Depot!

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