Anleihe: Berentzen schmeckt den Anlegern
Aufgrund der starken Nachfrage wurde bereits am ersten Tag der Angebotsfrist das Zeichnungsfenster für die Berentzen-Anleihe wieder geschlossen. Ist das Papier für den Anleger einen Blick wert?
Stefan Blaschak sollte recht behalten. Erst vor wenigen Tagen sprach der Vorstand der Berentzen-Gruppe davon, dass die Rahmenbedingungen für eine Anleiheplatzierung ausgesprochen gut seien. Bereits nach wenigen Stunden war das Zeichnungsfenster für die Berentzen-Anleihe wegen der hohen Nachfrage wieder geschlossen.
Markennamen gefragt
"Die Berentzen-Gruppe ist schuldenfrei und wirtschaftet nachhaltig profitabel. Mit einem attraktiven Produktportfolio und einer Unternehmenshistorie von über 250 Jahren steht Berentzen nicht nur in Deutschland für Kontinuität und Kompetenz bei der Spirituosenherstellung", sagt Blaschak. Starke Marken sind am Markt für Mittelstandsanleihen der Renner. Darüber hinaus kann sich die "Ausstattung" der Berentzen-Anleihe durchaus sehen lassen. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren können sich die Anleger über einen Kupon von 6,5 Prozent pro Jahr freuen.
Interessante Depotbeischmischung
Mit den 50 Millionen aus der Anleihe will Berentzen das internationalen Spirituosengeschäfts ausbauen. Bereits vor einigen Monaten hat Berentzen eigene Tochtergesellschaften in der Türkei, Indien und China gegründet. Auch Akquisitionen sind möglich. Erster Handelstag der Anleihe ist der morgige Dienstag (9. Oktober). Fazit: Berentzen hat den Geschmack der Anleger getroffen.
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