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Wall Street ohne Saft und Kraft: Pfizer, National Semiconductor, Apple im Fokus

Caroline Scherr - New York

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Zwei Konjunkturdaten prägten den Freitagmorgen an der Wall Street: Die Einzelhandelsumsätze aus dem Februar überraschten zunächst positiv. Ein Plus von 0,3 Prozent war von den Experten so nicht erwartet worden. Besondere Kauffreude zeigten die Konsumenten bei Elektronikartikeln und Nahrungsmitteln. Der Dow Jones startete dementsprechend positiv in den Tag – wurde aber vom neuesten Verbrauchervertrauen der Uni Michigan auf dem falschen Fuß erwischt. Das rutschte im März unerwartet auf 72,5 Punkte ab.

Dow Jones (10.624,69 Punkte, +0,12 Prozent) und auch Nasdaq (1.924,43 Punkte, +0,03 Prozent) entwickelten sich in der Folge recht flach. Der Chipsektor verzeichnete immer wieder Verluste, obwohl Branchenmitglied National Semiconductor gute Zahlen vorlegte. Der Hersteller für Smartphone-Chips konnte seinen Gewinn im dritten Quartal mehr als verdoppeln. Sowohl die Zahlen als auch die Margen übertrafen die Erwartungen, die Umsatzprognose wurde angehoben. Die Aktie von National Semiconductor scherte allerdings nicht groß aus der allgemeinen Marktentwicklung aus.

Unter den schwächsten Dow-Jones-Mitgliedern fand sich Pfizer wieder. Der Pharmahersteller musste eine Phase-III-Studie abbrechen, nachdem der Wirkstoff „Figitumumab“ nicht das gewünschte Ergebnis bei einer Form von Lungenkrebs erzielte. Einen weiteren Misserfolg lieferte „Sutent“. Der Wirkstoff versagte beim Einsatz gegen Brustkrebs. Der Markt reagierte enttäuscht, die Aktie Pfizers verzeichnete Verluste.

Am Freitag startete der Vorverkauf des iPad, das ab dem 3. April erhältlich sein wird. Gleichzeitig wurden neue Details zu Apples Neuvorstellung bekannt. Die iBook-Applikation wird beispielsweise nicht auf dem iPad vorinstalliert sein. Sie kann aber Unternehmensangaben zufolge kostenlos heruntergeladen werden. Gleichzeitig gab es neues Analystenlob für Apple. Die Aktie kletterte daraufhin weiter aufwärts.

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