US-Börsen zu Wochenschluss im Minus - Dow unter 12.400 Punkte Marke - Facebook IPO - Gap, Hewlett-Packard,JPMorgan
Am Facebook-Freitag startet der Dow Jones erneut nahezu unverändert mit einem minimalen Aufschlag von 0,03% in den Handel.
Die Probleme in der Eurozone werden weiterhin als Belastungsfaktor genannt. Und Nachrichten von Seiten der EZB und der EU-Kommission, dass sie an Notfall-Szenarien arbeiten, falls Griechenland aus der Euro-Zone austreten sollte, kommen nicht gut an.
Nachdem der Aktienmarkt bislang keine gute Woche hinter sich gebracht hatte, setzte sich dieser Trend auch am letzten Handelstag im Tagesverlauf weiter fort.
Zum Handelsende schloss der Dow Jones im Minus mit 0,6 Prozent bei 12.369 Punkten. Auf Wochensicht gesehen ein deutliches Minus von 3,5 Prozent. Der Nasdaq Composite gibt 1,2 Prozent nach auf 2.779 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verabschiedet sich ins Wochenende ebenfalss mit einem Minus von 0,7% bei 1.295 Zählern.
Die größten Gewinner im Dow Jones: Wal Mart (+1,2%), AT&T (+1,1%), Caterpillar (+1%) . Die größten Verlierer: Hewlett-Packard (-2,7%), DuPont (-1,8%), Chevron (-1,8%).
Es ist geschafft! Facebook hat den Schritt an die Börse gewagt. Der erste Preis wurde bereits am Donnerstagabend bei 38 US-Dollar festgelegt. Der erste Kurs lag bei 42,05 US-Dollar. Facebook hat somit beim Börsengang 16 Milliarden US-Dollar eingenommen. Damit schlägt Facebook das IPO des Suchmaschinengiganten Google. Bis aber ein erster Kurs gestellt werden konnte dauert es 30 Minuten. Bis zum Handelsende fiel der Aktienkurs dann aber wieder Richtung Ausgabepreis. Bei 38,23 US-Dollar verabschiedet sich die Facebook-Aktie in das Wochenende. Einige Marktbeobachter hatten für den ersten Tag mit drastischen Kurssteigerungen gerechnet. Im Vorfeld war eine förmliche Euphorie zu spüren gewesen. Die Aktie schliesst am ersten Handelstag im Plus mit 0,6 Prozent.
Die fehlgeschlagenen Finanzwetten bringen die US-Großbank JPMorgan in immer stärkere Bedrängnis. Mindestens 2 Milliarden US-Dollar hat Amerikas größtes Kreditinstitut bereits bei seinen riskanten Zockereien in den Sand gesetzt. Am Ende könnten es bis zu 5 Milliarden US-Dollar werden, heißt es in Medienberichte. Die Bank selbst schweigt dazu. Der Chef der US-Großbank JPMorgan, Jamie Dimon, wird nach dem milliardenschweren Spekulationsverlust seines Hauses dem Bankenausschuss des Senats Rede und Antwort stehen. Die Aktie im Minus mit 1,3 Prozent.
Foot Locker, ein US-Einzelhändler für Sportschuhe und -bekleidung, konnte im ersten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 128 Millionen US-Dollar, nach einem Nettogewinn von 94 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktie legt deutliche 8,3 Prozent zu.
Die US-Bekleidungskette Gap hatte bereits am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2012/2013 gemeldet. Dabei lag der Gewinn aufgrund schwächerer Margen trotz höherer Umsätze auf Vorjahresniveau. Die Erwartungen der Analysten konnten leicht übertroffen werden. Der Umsatz stieg von 3,30 Milliarden US-Dollar um 6 Prozent auf 3,49 Milliarden US-Dollar. Ferner wurde ein Nettogewinn auf Höhe des Vorjahresniveaus von 233 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Für das laufende Geschäftsjahr hob das Unternehmen seine Gewinnprognose an. Die Aktie verliert 2,3 Prozent.
Der Computerhersteller Hewlett-Packard erwägt einem Pressebericht zufolge einen drastischen Stellenabbau. 25.000 Arbeitsplätze oder 8 Prozent der Belegschaft stehen auf dem Spiel. Der Stellenabbau soll demnach die nachlassende Nachfrage für Computer ausgleichen. Zwischen 10.000 und 15.000 Mitarbeiter erwägt HP dem Bericht zufolge in der Dienstleistungsparte einzusparen, welche jüngst unter schrumpfender Rentabilität litt. Die Aktie im Minus mit 2,7 Prozent.
Die US-Einzelhandelskette ANN konnte im ersten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Demnach lag der Umsatz mit 560,1 Millionen US-Dollar über dem Vorjahreswert von 523,6 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 28,7 Millionen US-Dollar, nach einem Nettogewinn von 27,3 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Für die Aktie geht es um 3,2 Prozent nach oben.
Der amerikanische Software-Konzern Salesforce.com konnte im abgelaufenen Quartal dank der hohen Nachfrage nach seinen Produkten mit einem unerwartet deutlichen Umsatzplus aufwarten. Das bereinigte Ergebnis lag ebenfalls über den Erwartungen. Infolge der guten Zahlen wurde der Ausblick erhöht. Der Umsatz legte um 38 Prozent zu. Beim Nettoergebnis wurde im Berichtszeitraum ein Verlust von 19,5 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Die Aktie gewinnt 8,8 Prozent.
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