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US-Börsen weiterhin im Plus – Blick auf Wahlen in Griechenland - Notenbanken beruhigen – Empire State Manufacturing Index bricht ein – Wochenausblick

Manuel Koch

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Am Freitag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,5 Prozent hinzu.

Alle Augen gingen auf die Schicksalswahl in Griechenland am Sonntag. Wegen der Unsicherheiten über den Ausgang der Wahl, bereiten sich die großen Notenbanken angeblich auf ein koordiniertes Eingreifen vor, sollte es zu Markt-Turbulenzen kommen, z.B. durch einen "Grexit". EZB-Präsident Mario Draghi kündigte am Freitag eine ausreichende Liquiditätsversorgung der Banken an. Diese Nachricht gab den Märkten am Morgen Auftrieb.

Von Konjunkturseite stach der Empire State Manufacturing Index besonders negativ heraus. Der Index für das Verarbeitende Gewerbe im Gebiet New York sank im Juni von 17,1 auf 2,3 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit acht Monaten und deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Auch die Industrieproduktion ging im Mai leicht um 0,1 Prozent zurück. Auch hier wurde ein besserer Wert erwartet. Die Schätzung des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan fiel für Juni mit 74,1 Punkten schlechter aus als erwartet. Analysten hatten mit 77,0 Punkten gerechnet. Im Vormonat waren es noch 79,3 Punkte.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 12.767 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 1,3 Prozent bei 2.873 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 1,0 Prozent bei 1.343 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Bank of America (+2,9%), Microsoft (+2,3%) und Chevron (+2,3%). Die größten Verlierer waren: Home Depot (-0,5%), Procter & Gamble (-0,5%), Verizon (-0,5%).

Eine geheimnisvolle Einladung von Microsoft zur Ankündigung "wichtiger Neuigkeiten" am kommenden Montag in Los Angeles heizte die Gerüchteküche an. Insider spekulieren, ob Microsoft ein eigenes Tablet auf den Markt bringen könnte. Die Aktie schloss daraufhin 2,3 Prozent im Plus.

Laut Medienberichten stimmte der Social-Media-Anbieter Yammer einer Übernahme durch Microsoft für 1,2 Milliarden Dollar zu.

Der deutsche Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger will künftig in den USA und Asien wachsen. Bis zum kommenden Frühjahr werde es deshalb zu einigen Übernahmen kommen, so der Vorstandsvorsitzende Roland Koch.

Der US-Autobauer General Motors hat seinem Bochumer Opel-Werk eine Gnadenfrist gewährt. Laut einem Zeitungsbericht sei eine Schließung aber dennoch unausweichlich. Die Aktie von General Moters verliert 0,3 Prozent.

Samsung dementierte unterdessen, ein eigenes soziales Netzwerk wie Facebook aufbauen zu wollen. Die Gerüchte darum seien unwahr, hieß es. Die Facebook Aktie kann 5,9 Prozent gutmachen.

In der kommenden Woche schauen wir am Montag auf den beginnenden G-20-Gipfel in Mexiko. Von dort wird sicher eine Reaktion auf die Griechenlandwahl ausgehen. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) sprach sich zuvor abermals gegen Euro-Bonds aus. Ansonsten kommen am Montag die Hausmarktdaten. Dienstag und Mittwoch schauen wir vor allem auf die US-Notenbank Fed.

Montag

Beginn G-20-Treffen in Mexiko

Wells Fargo Hausmarktindex Juni

Dienstag

Wohnbaubeginne Mai

Wohnbaugenehmigungen Mai

Quartalszahlen: Barnes & Noble, FedEx

Mittwoch

MBA Zahl der Hypothekenanträge (Woche)

US-Öllagerbestände

Federal Reserve Bank Ratssitzung

Federal Reserve Bank Sitzungsergebnis

Donnerstag

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

Manufacturing Index Flash Juni

Philly Fed Index Juni

Frühindikatoren Mai

Verkäufe bestehender Häuser Mai

Freitag

Keine wichtigen US-Termine.

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