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Geheime Weltmarktführer. Sechs deutsche Aktien für die Rallye!

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  • Letzter Vorhang: Der scheidende Telekom-Chef René Obermann hat auf der Hauptversammlung eine positive Bilanz gezogen. Zu Recht?
  • Bärenstarker Nebenwert: Erfolgreiche Neuausrichtung eröffnet der Aktie deutliches Kurspotenzial
  • Der große Solarcheck: Die Karten in der Solarbranche werden neu gemischt. Welche Firmen gehören jetzt zu den Gewinnern?
  • Cooler Typ, heiße Rendite: Top-Fondsmanager Frank Lübberstedt verrät, auf welche Aktien er jetzt setzt.
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US-Börsen weiter deutlich im Plus - Dow nimmt 13.000-Punkte-Marke ins Visier - gemischte Konjunkturdaten - Exporte ziehen an - Google

Manuel Koch

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Der Dow Jones ist am Donnerstagmorgen wieder freundlich in den Handel gestartet. Der US-Index legte 0,2 Prozent zu.

Trotzdem ging der Blick auf wieder nach Europa. Anleger schauten auf eine Auktion italienischer Staatsanleihen, bei der die Rendite wieder deutlich anzog. Das Volumen von rund 2,9 Milliarden Euro wurde aber eingenommen. Im Fokus auch Spanien: EZB-Ratsmitglied Klaas Knot bezeichnete Spanien als größtes Risiko im Euroraum. Er forderte das Land auf, die Reformen rasch umzusetzen.

Die Europäische Zentralbank geht davon aus, ihr selbstgestecktes Preisziel nicht einzuhalten. Die Inflationsrate dürfte im Gesamtjahr über der Marke von zwei Prozent liegen, so die EZB in ihrem Monatsbericht.

Die Weltbank rechnet unterdessen in diesem Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 8,2 Prozent in China. Die schrittweise Verlangsamung werde sich fortsetzen.

Von Konjunkturseite gab es so viele Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wie seit Januar nicht mehr. Die Anträgen kletterten von 367.000 deutlich auf 380.000. Erwartet wurde ein Rückgang auf 355.000. Experten begründen den Anstieg vor allem wegen statistischer Effekte zu Ostern und rechnen mit einem baldigen Sinken.

Die Erzeugerpreise stagnierten im März gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet. 

Sehr gute Signale vom Handelsbilanzdefizit. Das sank im Februar um 12 Prozent von 52,6 auf 46,0 Milliarden Dollar. Erwartet war ein Anstieg des Defizits auf 53,0 Milliarden Dollar. Vor allem Rekord-Exporte trugen zu dem Ergebnis bei. 

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 12.986 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 1,3 Prozent bei 3.056 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 1,4 Prozent bei 1.388 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Hewlett-Packard (+7,2%), Caterpillar (+4,6%) und Bank of America (+3,4%). Auf der Verliererseite standen: McDonald's (-1,0%), Merck (-0,6%) und Procter & Gamble (-0,5%).

Google schlug nachbörslich mit guten Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn in Q1 stieg im Vergleich zum Vorjahr von 1,8 auf 2,89 Milliarden Dollar. Der Gewinn pro Aktie liegt mit 10,10 Dollar über den Erwartungen von 9,70 Dollar. Der Umsatz kletterte auf 10,65 Milliarden. Die Aktie schloss bei 661,01 Dollar mit einem Plus von 2,4 Prozent. Nachbörslich ging sie weiter hoch.

Rite Aid, eine der größten Drogerie-Ketten in den USA, verbuchte im vierten Quartal wieder einen Verlust. Er belief sich auf 163,1 Millionen Dollar, nach einem Nettoverlust von 205,7 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktie schloss jedoch mit einem Plus von 1,2 Prozent.

Der US-Einzelhandelskonzern J. C. Penney gab bekannt, dass CFO Michael Dastugue das Unternehmen verlassen wird. Der Rücktritt wird bereits zum 13. April wirksam. COO Michael Kramer wird interimsmäßig die Aufgaben des CFO übernehmen, solange nach einem Nachfolger gesucht wird. Die Aktie verzeichnete ein Plus von 0,1 Prozent.

Der chinesische Elektroautopionier BYD mit Hilfe des Autoverleihes Hertz den US-Markt ins Visier. Auf der New York International Auto Show hat der Autoverleiher das Elektromodell von BYD auch in den USA vorgestellt. Hertz will den elektrisch betriebenen E6 bald den US-Kunden anbieten.

Facebook-Nutzer sollen einen besseren Überblick über ihre gespeicherten Daten beim weltgrößten Online-Netzwerk bekommen. Beantragt man Einsicht in seine Profildaten, erhalte man künftig auch Informationen zu Freundschaftsanfragen, Beziehungsstatus, Mobilfunknummern, Wohnorten und IP-Adressen.

Am Freitag erwarten wir die Daten des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan von April und den Verbraucherpreis-Index für März. Von Unternehmensseite erhalten wir die Quartalszahlen von JP Morgan Chase und Wells Fargo.

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