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US-Börsen vor Ostern uneinheitlich - auf Wochensicht Verluste - Arbeitslosenanträge sinken - Facebook geht zur Nasdaq - Ausblick

Manuel Koch

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Der Dow Jones ist auch am letzten Handelstag vor Ostern am Donnerstag negativ gestartet. Der Index verlor 0,5 Prozent. Sorgen in Europa schienen sich wieder zu mehren, nachdem spanische und französische Anleihen anzogen. 

Das Handelsvolumen war am Donnerstag besonders dünn, die Anleger waren bereits im langen Osterwochenende. Kursbewegende Impulse gab es weder in Europa und noch in den USA. 

Alle Blicke gingen deswegen auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Sie sanken um 6.000 auf 357.000. Das ist der beste Wert seit vier Jahren. Der Wert der Vorwoche wurde allerdings von 359.000 auf 363.000 nach oben revidiert.

Die Einzelhändler Macy´s, Target und Costco Wholesale konnten im März ihre Umsätze besser als erwartet steigern. Das alles half dem Markt, um zwischenzeitlich Verluste abzubauen. 

Zu Handelsende schlossen die US-Märkte uneinheitlich. Der Dow Jones verbuchte ein Minus von 0,1 Prozent bei 13.059 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,4 Prozent bei 3.081 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verlor von 0,1 Prozent bei 1.398 Punkten. Alle US-Börsen verloren auf Wochensicht. 

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Home Depot (+1,5%), American Express (+1,3%) und McDonald´s (+1,1%). Auf der Verliererseite standen: Alcoa (-1,8%), General Electric (-1,4%) und Chevron (-0,8%).

Facebook wird laut Medienberichten an der Technologiebörse Nasdaq mit dem Kürzel "FB" beim Börsengang im Mai gelistet werden und nicht an der New York Stock Exchange. Das Unternehmen selbst machte keine Angaben. Das Listing an der Nasdaq kostet jährlich 100.000 Dollar, an der NYSE 500.000 Dollar. 

Die Walldorfer Software-Schmiede SAP muss sich nach einem neuen Nordamerika-Chef umschauen. Robert Courteau verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch nach knapp einem Jahr auf seinem Posten. Nähere Details wurden nicht veröffentlicht. 

Porsche lieferte im März rund ein Fünftel mehr Fahrzeuge aus. Im Jahresvergleich stieg der Absatz von 9.977 auf 12.094 Fahrzeuge. In den USA wurden knapp 5 Prozent Autos des Sportwagenherstellers weniger verkauft.

Der Internetkonzern Google hat ein Forschungsprojekt gestartet, das Informationen aller Art in das Sichtfeld einer Brille einblenden will. Mitarbeiter des Projekts schrieben im Sozialen Netzwerk Google+, es gehe darum, dass die Technologie im er dann da sei, wenn sie gerade benötigt werde und wieder verschwinde, wenn sie nicht mehr gebraucht würde.

Am Freitag ist die New York Stock Exchange geschlossen. Allerdings kommen trotzdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten der US-Regierung für März. Am Montag ist dann wieder normaler Handel in den USA. Von Konjunkturseite gibt es in der kommenden Woche kaum wichtige Daten:

Montag

Ostermontag, Handel an der NYSE 

Dienstag

Quartalszahlen Alcoa 

Mittwoch

Zahl der Hypothekenanträge 

Im- und Exportpreise März

US-Öllagerbestände 

Donnerstag

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe 

Erzeugerpreis-Index März

Freitag

Verbrauchervertrauen Uni Michigan April (Schätzung)

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