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US-Börsen uneinheitlich - Warten auf Impulse - Konjunkturdaten enttäuschen - Abercrombie & Fitch, Apple, Staples, Target im Fokus

Manuel Koch

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Am Mittwoch gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor 0,2 Prozent. Die guten Konjunkturdaten der vergangenen Tage haben die Hoffnung der Investoren auf ein Eingreifen der Notenbanken gedämpft. Den Trend sieht man auch in Großbritannien: Die Mitglieder der britischen Notenbank sprachen sich gegen Maßnahmen aus.

Am Mittwoch kam eine Flut von Konjunkturdaten. Die Zahl der Hypothekenanträge gingen in der vergangenen Woche um 4,5 Prozent zurück. In der Vorwoche gab es bereits einen Rückgang von 1,8 Prozent. Ansonsten ging der Blick auf drei wichtige Daten: Verbraucherpreise, Empire State Manufacturing Index und die Industrieproduktion. Die Verbraucherpreis blieben im Juli unverändert, Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. Der Empire State Manufacturing Index brach im August von Plus 7,4 Punkte auf Minus 5,85 Punkte ein. Die Aussichten des verarbeitenden Gewerbes in der Region New York verschlechterten sich damit deutlich auf ein niedriges Niveau. Die Industrieproduktion stieg im Juli um 0,6 Prozent, Analysten hatten das erwartet. Außerdem kam der Hausmarktindex für August. Er lag bei 37,0 Punkten, Analysten hatten wie im Vormonat mit 35,0 Punkten gerechnet.

 

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 13.165 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,5 Prozent bei 3.031 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,1 Prozent bei 1.406 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Cisco (+1,1%), American Express (+1,0%) und Bank of America (+1,0%). Die größten Verlierer waren: Intel (-0,8%), Merck (-0,8%) und Kraft Foods (-0,5%).

Der zweitgrößte Discount-Händler in den USA, Target (+1,7%), konnte beim bereinigten Ergebnis einen Gewinn von 1,06 Dollar pro Aktie verzeichnen. Das liegt exakt auf dem Vorjahresniveau und ist leicht besser als von Analysten erwartet. Der Umsatz lag bei 16,78 Milliarden Dollar.

Der größte US-Einzelhändler für Büroartikel Staples (-14,5%) musste im zweiten Quartal einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz verbuchen. Damit lag das Unternehmen unter den Erwartungen der Analysten.

Der US-Modekonzern Abercrombie & Fitch musste im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnen. Der Umsatz verbesserte sich hingegen leicht.

Apple kann den Marktanteil bei Tablet-Computern im zweiten Quartal von 58 auf fast 70 Prozent steigern. 17 Millionen iPads konnte das Unternehmen allein in den vergangenen drei Monaten verkaufen.

Der US-Traktorenhersteller John Deere gab für das abgelaufene Quartal einen Umsatz- und Gewinnrekord bekannt. Die Leiharbeiter in Europa will der Konzern in den kommenden Monaten reduzieren.

Am Donnerstag schauen wir von Konjunkturseite auf Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und den Philadelphia Fed Index für August. Außerdem kommen Zahlen vom Hausmarkt: Wohnbaubeginne und Wohnbaugenehmigungen für Juli. 

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