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US-Börsen uneinheitlich - Hypothekenanträge steigen - Zahlen von Time Warner, Walt Disney, Zynga - Nasdaq vor Strafe - US-Post

Manuel Koch

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Am Mittwoch gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor knapp 0,4 Prozent. Nach dem Kursplus des Vortages nahmen Anleger Gewinne mit.

Von Konjunkturseite ging der Blick am Morgen auf die Zahl der Hypothekenanträge. Sie stiegen in der vergangenen Woche leicht um 3,4 Prozent, in der Vorwoche schlug ein Minus von 8,1 Prozent zu Buche.

Von Quartalsseite präsentierte Time Warner (+4,1%) seine Zahlen. Der Nettogewinn war im letzten Quartal um 51 Prozent auf 1,17 Milliarden Dollar gestiegen. Der Gewinn pro Aktie lag damit bei 1,21 Dollar bei einem Umsatz von 8,16 Milliarden Dollar. Beim Umsatz ließ sich im Vergleich zum Vorjahreswert von 8,19 Milliarden Dollar ein leichter Rückgang feststellen. Der starke Gewinnanstieg kann auf Zuwächse bei Gebühren von Kabel- und Satellitenfirmen  zurückgeführt werden. Profitiert hat das Unternehmen auch von mehr NBA-Spielen und mehr Zuschauern bei CNN während er Präsidentschaftskampagne.

 

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,05 Prozent bei 13.986 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,1 Prozent bei 3.168 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,05 Prozent bei 1.512 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: 3M (+1,2%), Johnson & Johnson (+1,0%) und Wal-Mart (+0,8%). Die größten Verlierer waren: Intel (-0,9%), Merck (-0,8%) und Caterpillar (-0,8%).

Der Unterhaltungskonzern Walt Disney (+0,4%) veröffentlichte nachbörslich seine Quartalszahlen. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,79 Dollar (-6,0 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar), der Umsatz bei 11,34 Milliarden Dollar. Experten hatten 0,76 Dollar Gewinn pro Aktie und einen Umsatz von 11,21 Milliarden Dollar erwartet. Rechtsstreit und keine Erfolge an der Kinokasse. Man wächst aber Dank Fernsehen und Freizeitparks.

Der Online-Spiele-Anbieter Zynga (+9,1%) verbuchte einen Umsatz von 311 Millionen Dollar im vierten Quartal und damit genauso viel wie vor einem Jahr. Im Jahresvergleich schrumpfte das Minus allerdings deutlich von 435 Millionen auf 49 Millionen Dollar. Zynga schlägt zurzeit einen Sparplan ein und streicht Stellen. Neben der Zusammenarbeit Facebook sucht das Unternehmen neue Einnahmequellen wie Online-Poker oder Roulette.

Die Technologiebörse Nasdaq könnte mit einer niedrigen Strafzahlung von etwa fünf Millionen Dollar davonkommen, berichten Medien. Nach technischen Problemen beim verpatzten Börsenstart von Facebook war zuerst von bis zu 500 Millionen Dollar Strafe durch die Börsenaufsicht SEC die Rede.

Die US-Post wird im Sommer die Samstags-Zustellung von Briefen einstellen. Das Unternehmen reagiert damit auf die immer weiter sinkenden Beförderungsmengen im Email-Zeitalter. Außerdem hatte die USPS bereits 193.000 Stellen gestrichen und Briefzentren geschlossen. So will das Unternehmen jährlich zwei Milliarden Dollar einsparen. 2012  verbuchte die Post ein Minus von 16 Milliarden Dollar.

Am Donnerstag kommt von Konjunkturseite die Konsumentenkredite Dezember, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Lohnstückkosten. Coca-Cola und die New York Times veröffentlichen ihre Quartalsergebnisse. 

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