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US-Börsen uneinheitlich - Arbeitsmarktdaten enttäuschen weiter - Philly Fed Index besser - Bank of America streicht Stellen - Adobe, Facebook, Nike

Manuel Koch

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Am Donnerstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor 0,2 Prozent. Auf die Stimmung drückten chinesische Konjunkturdaten.

Von Konjunkturseite kamen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Sie sanken in der vergangenen Woche von revidiert 385.000 auf 382.000. Experten hatten zuvor mit 375.000 gerechnet. Der Philadelphia Fed Index lag im September bei Minus 1,9 Punkten, Analysten hatten mit Minus 5,0 Punkten gerechnet. Im Vormonat waren es noch Minus 7,1 Punkte. Die Frühindikatoren sanken im August um 0,1 Prozent, im Juli ging der Index noch um 0,5 Prozent nach oben.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 13.597 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,2 Prozent bei 3.176 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Verlust von 0,1 Prozent bei 1.460 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Kraft Foods (+1,9%), Microsoft (+1,3%) und Chevron (+1,1%). Die größten Verlierer waren: Alcoa (-2,3%), Hewlett-Packard (-1,9%) und Caterpillar (-1,5%).

Die Bank of America (-1,1%) drückt beim Stellenabbau aufs Tempo und will bis Ende des Jahres weitere 16.000 Stellen streichen. Die Beschäftigenzahl soll auf 260.000 reduziert werden. Das ist der niedrigste Stand seit 2008. Die Bank will effizienter und schlanker werden. Auch im Investmentbanking soll gespart werden.

Die Kette Bed Bath & Beyond konnte im zweiten Quartal den Umsatz zwar um zwölf Prozent steigern, der Gewinn blieb aber hinter den Erwartungen zurück.

Eine der größten US-Drogerieketten, Rite Aid, konnte den Verlust im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 92,3 Millionen auf 38,8 Millionen Dollar zurückfahren.

Der amerikanische Software-Konzern Adobe Systems konnte im dritten Quartal Umsatz und Gewinn steigern und traf damit die Erwartungen der Analysten. Der Ausblick enttäuschte hingegen.

Der taiwanische Smartphone-Spezialist HTC zeigt kein Interesse am kommenden Betriebssystem BlackBerry 10 des angeschlagenen Rivalen Research in Motion. Man konzentriere sich weiter auf Windows Phone und Android.

Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike will in den kommenden vier Jahren Aktien für bis zu acht Milliarden Dollar vom Markt zurückkaufen.

Armer Mark Zuckerberg. Der Facebook-Gründer ist durch den Börsenflop in der Riege der Milliardäre zurückgefallen. Laut Forbes sackte der 28-Jährige von Rang 14 auf Rang 36 ab. Sein Vermögen schmolz von 17,5 Milliarden auf 9,4 Milliarden Dollar.

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