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US-Börsen treten auf der Stelle - Fokus auf Jackson Hole - BIP Q2 besser - Häusermarkt überrascht - Google, Heinz, Siemens

Manuel Koch

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Am Mittwoch gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor 0,1 Prozent.

Vor dem Treffen der Notenbanker am Freitag in Jackson Hole hielten sich die Anleger weiter zurück. Dort erhoffen sich die Marktteilnehmer Aufschluss über die zukünftige Geldpolitik der Fed. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, forderte unterdessen unkonventionelle Maßnahmen zur Verteidigung des Euro. Die Wirtschafts- und Währungsunion mit Deutschland als wirtschaftlichem Zentrum müsse vertieft werden.

Ein großes Thema in den USA ist außerdem die offizielle Nominierung von Mitt Romney auf dem Parteitag der Republikaner in Florida. Er wird damit im Rennen ums Weißes Haus gegen Präsident Barack Obama antreten.

Von Konjunkturseite gingen alle Blicke auf die zweite Schätzung des Bruttoinlandsproduktes für das zweite Quartal. Die aktuelle Schätzung wurde auf 1,7 Prozent nach oben revidiert, das ist leicht besser als die Analysten-Erwartungen. Die erste Schätzung lag bei 1,5 Prozent. Ein zweiter Schwerpunkt war der Häusermarkt: Die Hypothekenanträge gingen in der vergangenen Woche abermals um 4,3 Prozent zurück. Dieser rückläufige Trend hält bereits seit Wochen an. Die Verkäufe anstehender Häuser stiegen überraschenderweise im Juli um 2,4 Prozent. Das ist deutlich besser als Experten erwartet hatten. Im Vormonat gingen die Verkäufe um 1,4 Prozent zurück.

 

Zu Handelsende schloss der Dow Jones unverändert bei 13.107 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,1 Prozent bei 3.081 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,1 Prozent bei 1.410 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Verizon (+1,0%), Walt Disney (+0,9%) und McDonald´s (+0,6%). Die größten Verlierer waren: Coca Cola (-1,4%), Intel (-1,3%) und United Technologies (-0,6%).

US-Neuwagen sollen bis 2025 nur noch halb so viel Benzin verbrauchen. Präsident Obama kündigte neue Regeln an, nach denen Autos durchschnittlich mit rund 4,3 Liter pro 100 Kilometer auskommen müssen.

Der amerikanische Lebensmittelhersteller H.J. Heinz konnte im abgelaufenen Quartal Gewinn und Umsatz steigern. Vor allem in den Emerging Markets verbesserte sich das Unternehmen stark.

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly erlitt innerhalb weniger Tage wieder einen Rückschlag bei der Entwicklung eines neuen Medikaments. Die Forschung an einem Mittel gegen Schizophrenie wird eingestellt.

Siemens erwartet ein kräftiges Wachstum in Kanada, so der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher. Durch die stabile Wirtschaft und das bevorstehende Freihandelsabkommen mit der EU seien die Voraussetzungen gut.

Der amerikanische Suchmaschinenkonzern Google hat das von der deutschen Bundesregierung verabschiedete Leistungsschutzrecht für Presseverlage im Internet kritisiert.  Das geplante Gesetz treffe jeden Internetnutzer, so Google.

Am Donnerstag schauen wir von Konjunkturseite auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die persönlichen Einkommen und Ausgaben für Juli.

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