US-Börsen schließen uneinheitlich - Dow Jones sinkt um 0,2 Prozent - Autoverkäufe in den USA weiter auf hohem Niveau - Apple, Boeing, JPMorgan
Die US-Börsen sind am Dienstag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Die Hoffnung auf ein internationales Hilfspaket für Spanien hat für gute Stimmung gesorgt. Der Dow Jones kletterte zum Handelsstart um 0,3 Prozent.
Während der Autoabsatz im September in Europa krisenbedingt eingebrochen ist, schlagen die Amerikaner ungebremst zu. Davon profitieren auch deutsche Hersteller. Experten hatten bereits im Vorfeld gute Verkäufe für den September vorausgesagt. Das Autoportal Edmunds.com schätzt, dass in den USA bis zum Ende des Jahres insgesamt 14,4 Millionen Autos abgesetzt werden.
Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 13.482 Punkten. Der Nasdaq Composite kletterte 0,2 Prozent bei 3.120 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,1 Prozent bei 1.446 Punkten.
Zu den Gewinnern im Dow zählten: Chevron (+0,6%), UnitedHealth (+0,6%) und Microsoft (+0,6%). Die größten Verlierer waren: DuPont (-1,7%), McDonalds (-1,2%) und Procter & Gamble (-1,0%).
Die Finanzkrise beschäftigt auch vier Jahre nach ihrem Hochkochen noch die US-Gerichte: Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman hat eine Klage gegen die größte US-Bank JPMorgan Chase eingereicht.
Der amerikanische Automobilkonzern Ford Motors hat am Dienstag seine US-Absatzzahlen für September 2012 veröffentlicht. Der US-Absatz ging im Berichtsmonat um 0,01 Prozent auf 174.976 Fahrzeuge zurück. Die Opel-Mutter General Motors wurde 210.200 Autos und damit zwei Prozent mehr los. Chrysler legte um 12 Prozent auf 142.000 Fahrzeuge zu.
Die Deutsche Telekom könnte kurz vor der Lösung eines ihrer drängendsten Probleme stehen: Sie strebt an, ihre Mobilfunk-Tochter T-Mobile USA mit dem örtlichen Rivalen MetroPCS zu fusionieren.
Die Verbesserungen beim Google-System Android kommen nur mit Verspätung bei der Smartphone- und Tablet-Kundschaft an. Die aktuelle Version 4.1 mit der Bezeichnung "Jelly Bean" hat drei Monate nach ihrer Einführung nur einen Anteil von 1,8 Prozent.
Der US-Düngemittelkonzern Mosaic gab bekannt, dass sein Gewinn im ersten Quartal gesunken ist, was in erster Linie auf geringere Absatzvolumina und Preise bei Phosphat zurückzuführen ist. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 429,4 Millionen Dollar, nach 526 Millionen Dollar im Vorjahr.
Der Airbus-Rivale Boeing darf sich über einen Großauftrag aus Brasilien freuen. Die Fluggesellschaft GOL orderte auf einen Schlag 60 Mittelstrecken-Jets vom neuen Typ 737 MAX. Laut Liste summiert sich der Kaufpreis auf rund 6 Milliarden Dollar, jedoch sind satte Rabatte üblich.
Apple macht Coca Cola den Titel der wertvollsten Marke der Welt streitig. In der jüngsten Rangliste des US-Beratungsunternehmens Interbrand rückt der Hersteller von iPhone und iPad mit einem Sprung auf den zweiten Platz vor und liegt nur noch knapp hinter der Marken-Ikone aus der Getränkeindustrie.
Samsung weitet seinen weltweiten Patentstreit mit Apple mit einem Angriff auf das neue iPhone 5 in den USA aus. Samsung beantragte am Montag, das jüngste Apple-Smartphone zu einer laufenden Klage in Kalifornien hinzuzufügen, in der es um insgesamt acht Patente geht.
Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf die Zahl der Hypothekenanträge, den ADP Arbeitsmarktbericht für September und den ISM Dienstleistungsindex für September.
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