US-Börsen schließen uneinheitlich - Dow Jones klettert 0,3 Prozent - Arbeitslosenquote sinkt auf 7,8 Prozent - Apple, Morgan Stanley, Zynga
Die US-Börsen sind am Freitag erneut mit Gewinnen in den Handel gestartet. Der Dow Jones kletterte zum Handelsstart um 0,3 Prozent.
Beflügelt wurden die US-Börsen von den Arbeitsmarktdaten. Die Arbeitslosenquote ist im September auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2009 gefallen. Sie verringerte sich von 8,1 Prozent im Vormonat auf 7,8 Prozent. Ökonomen hatten mit einem leichten Anstieg auf 8,2 Prozent gerechnet.
Außerdem sind im September etwa so viele Arbeitsplätze geschaffen worden wie erwartet. Im Monatsvergleich ist die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft im September um 114.000 Stellen gestiegen. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 115.000 Stellen gerechnet.
Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im August 2012 mit einer Jahresrate von 8,0 Prozent angestiegen. Wie die amerikanische Notenbank Federal Reserve mitteilte, stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite im Vergleich zum Vormonat um 18,1 Mrd. US-Dollar auf 2,73 Bio. US-Dollar.
Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 13.610 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,4 Prozent bei 3.136 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 blieb nahezu unverändert bei 1.461 Punkten.
Zu den Gewinnern im Dow zählten: Home Depot (+2,4%), Boeing (+1,4%) und DuPont (+1,2%). Die größten Verlierer waren: UnitedHealth (-1,5%), Hewlett-Packard (-1,4%) und Bank of America (-1,0%).
Apple erinnert am ersten Todestag von Steve Jobs an den legendären Mitgründer des Unternehmens. Besucher der Apple-Website bekamen am Freitag zunächst eine zweiminütige Diashow mit Bildern aus Jobs' Leben sowie die Vorstellung von iPhone und iPod zu sehen, gefolgt von einem Brief von Konzernchef Tim Cook.
Der für seine Facebook-Spiele bekannte US-Konzern Zynga hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss seinen Zahlen für das vergangene Quartal bekannt gegeben. Demnach erwartet das Unternehmen einen Nettoverlust von 90 bis 105 Millionen Dollar. Die Aktie brach nach Veröffentlichung um fast 20 Prozent ein.
Kritiker von zu hohen Boni für Banker bekommen jetzt ausgerechnet von einem der führenden Köpfe an der Wall Street Rückendeckung. Die Bezahlung in der Branche sei immer noch zu hoch, sagte Morgan-Stanley-Chef James Gorman der "Financial Times". Es gebe zudem trotz der jüngsten Sparrunden weiterhin zu viele Investmentbanker.
Oracle will sich mit der Niederlage im Prozess gegen Google um das mobile Betriebssystem Android nicht abfinden und geht in Berufung. Oracle warf dem Internet-Konzern die Verletzung von Patenten und Urheberrechten vor und strebte einen Milliarden-Schadenersatz an, scheiterte damit jedoch vor kalifornischen Geschworenen.
Im Duell um neue Flugzeugaufträge läuft der US-Konzern Boeing seinem europäischen Rivalen Airbus in diesem Jahr bislang den Rang ab. In den ersten neun Monaten sammelte Boeing Bestellungen für mehr als doppelt so viele Maschinen ein wie die EADS-Tochter aus Toulouse.
Der amerikanische Fahrzeugvermieter Hertz Global gab am Freitag bekannt, dass er die Übernahmefrist für den Konkurrenten Dollar Thrifty Automotive verlängert hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurde die Annahmefrist für das Übernahmeangebot, die ursprünglich am 5. Oktober 2012 abgelaufen wäre, nun bis zum 22. Oktober 2012 verlängert.
In kommenden Woche schauen wir von Konjunkturseite u.a. auf das Beige Book für September, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan.
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