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US-Börsen schließen uneinheitlich - Dow Jones klettert 0,2% - Verbrauchervertrauen sorgt für gute Stimmung - Erfolg für Samsung im Patentstreit mit Apple

Karolin Oltersdorf

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Die US-Börsen sind am Freitag uneinheitlich in den Handel gestartet. Der Dow Jones kletterte zum Handelsstart um 0,2 Prozent, drehte im Laufes des Tages aber ins Minus.

Für gute Stimmung sorgte zunächst das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan. Der Index klettert von 78,3 Punkten im Vormonat auf 83,1 Punkte im Oktober. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 78,0 Punkte gerechnet.

Die Erzeugerpreise haben sich im September mit abgebremstem Tempo erhöht. Dies gab das US-Arbeitsministerium bekannt. Binnen Monatsfrist zogen die Preise um 1,1 Prozent an.

Zum Handelsende schloss der Dow Jones mit einem leichten Plus von 0,02 Prozent bei 13.328 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,2 Prozent bei 3.044 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 reduzierte sich um 0,3 Prozent auf 1.428 Punkte.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Boing (+1,4%), Hewlett-Packard (+1,1%) und Wal-Mart (+1,1%). Die größten Verlierer waren: Bank of America (-2,4%), AT&T (-1,7%) und Verizon (-1,3%).

Die US-Großbank JP Morgan hat im vergangenen Quartal von der guten Stimmung an den Börsen und der Stabilisierung des US-Immobilienmarktes kräftig profitiert. Der Überschuss von JP Morgan legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34 Prozent auf 5,71 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten. Der Ausblick enttäuschte dagegen.

Auch Wells Fargo hat am Freitag die Bilanzzahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,88 Dollar etwas über den Analystenschätzungen von 0,86 Dollar pro Anteilsschein. Die Erträge blieben dagegen leicht hinter den Erwartungen zurück.

Kleiner Erfolg für Samsung im Patentstreit mit Apple in den USA: Der südkoreanische Konzern darf das Smartphone Galaxy Nexus vorerst wieder in den USA verkaufen.

Der amerikanische Chiphersteller AMD erwartet für das dritte Quartal weniger Umsatz als ursprünglich angenommen. Die Nachfrage in allen Produktlinien gehe zurück, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss in den USA mit. Der Umsatz sinke daher um bis zu 10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Der amerikanische Frühstücksflockenanbieter Kellogg muss einige Verpackungseinheiten zurückrufen. Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Der US-Reinigungshersteller Ecolab will das in Privatbesitz befindliche Spezialchemie-Unternehmen Champion Technologies erwerben. Konzernangaben zufolge hat die Übernahme ein Volumen von 2,2 Milliarden Dollar.

In der vor uns liegenden Woche schauen wir von Konjunkturseite u.a. auf die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, auf die Einzelhandelsumsätze und die Zahl der Hypothekenanträge.  

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