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US-Börsen schließen im Minus - Dow Jones verliert 1,0 Prozent - FedEx will profitabler werden - Ford, Goldman Sachs, Microsoft

Karolin Oltersdorf

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Die US-Börsen sind am Mittwoch erneut mit Verlusten in den Handel gestartet. Der Dow Jones verlor zum Handelsstart 0,2 Prozent.
Ernüchternde Zahlen vom Aluminiumriesen Alcoa und die Warnungen des IWF drücken am Mittwoch weiter auf die Stimmung der Anleger.

Die US-Lagerbestände im Großhandel sind im August angewachsen. Das gab das Commerce Department in Washington bekannt. Demnach wurde ein saisonbereinigter Anstieg der US-Lagerbestände im Großhandel um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen, nach einem Plus von revidiert 0,6 Prozent im Juli.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 05. Oktober einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 1,2 Prozent.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 1,0 Prozent bei 13.345 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,4 Prozent bei 3.052 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 1.433 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Wal Mart (+1,7%), JP Morgan (+1,0%) und McDonalds (+0,3%). Die größten Verlierer waren: Alcoa (-4,6%), Chevron (-4,2%) und Cisco Systems (-2,6%).

Die Investmentbank Morgan Stanley wehrt sich gegen den Vorwurf, das von ihr beratene Land Baden-Württemberg habe beim umstrittenen EnBW-Deal mindestens 834 Millionen Euro zu viel gezahlt.

Der US-Telekommunikations-Konzern Sprint Nextel plant Kreisen zufolge keine unmittelbare Gegenofferte bei dem geplanten Zusammenschluss von T-Mobile USA mit dem US-Mobilfunk-Anbieter MetroPCS.

Der Spielwarenhändler Toys"R"Us eröffnet vorübergehend Filialen in 24 Macy´s-Kaufhäusern. Während der diesjährigen Weihnachtssaison sollen die Toys"R"Us Express genannten Filialen in 24 Macy's-Kaufhäusern in den ganzen USA operieren.

Der US-Großhändler Costa Wholesale meldete am Mittwoch, dass sein Gewinn im vierten Quartal gestiegen ist. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 609 Millionen Dollar, nach 478 Millionen Dollar im Vorjahr.

Microsoft-Chef Steve Ballmer bekommt wieder nicht den ganzen möglichen Bonus für das vergangenen Geschäftsjahr. Der Verwaltungsrat des weltgrößten Softwarekonzerns bewilligte dem Chief Executive Officer eine Zusatzzahlung von 620.000 statt der möglichen 1,37 Millionen Dollar.

Der amerikanische Logistikkonzern FedEx gab am Dienstag nach US-Börsenschluss bekannt, dass er Maßnahmen ergreifen will, um in den nächsten drei Jahren eine Profitabilitätsverbesserung in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar zu erreichen.

Die Investmentbank Goldman Sachs ist einem Pressebericht zufolge vom geplanten Börsengang des zweitgrößten russischen Mobilfunkanbieter Megafon abgesprungen. Wie die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, hat das Institut Unbehagen wegen der ungeklärten Vermögensverhältnisse des Mehrheitsaktionärs Alisher Usmanov.

Der US-Automobilhersteller Ford konnte im September beim Absatz in China einen deutlichen Anstieg verzeichnen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Berichtszeitraum insgesamt 59.570 Fahrzeuge im Reich der Mitte verkauft, was zum Vorjahresmonat einem Plus von 35 Prozent entspricht.

Die US-Regierung wirft der Großbank Wells Fargo Mauscheleien bei der Vergabe von Immobilien-Darlehen vor. In der Klage des New Yorker Staatsanwalts Preet Bharara hieß es, Wells Fargo habe von 2001 bis 2005 mehr als 100.000 staatlich gesicherte Immobilien-Kredite unrechtmäßig vergeben.

Am Donnerstag schauen wir von Konjunkturseite auf die Zahl der Hypothekenanträge, das Beige Book und den Staatshaushalt für September. 

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