US-Börsen schließen im Minus - Dow Jones verliert 0,8 Prozent - Alcoas Quartalszahlen besser als erwartet - Apple, Cisco Systems, Merck & Co.
Die US-Börsen sind am Dienstag mit Verlusten in den Handel gestartet. Der Dow Jones verlor zum Handelsstart 0,2 Prozent.
Die deutlich nach unten korrigierten Konjunkturprognosen des IWF für die Weltwirtschaft belasten die Stimmung. Die Industrieländer dürften dieses und nächstes Jahr im Schnitt um 1,3 Prozent und 1,5 Prozent wachsen. Das stärkste Wachstum unter den Industriestaaten wird für die USA mit 2,2 Prozent in 2012 und 2,1 Prozent in 2013 prognostiziert.
Außerdem hielten sich die Investoren vor den Quartalszahlen des Aluminiumherstellers Alcoa zurück. Diese wurden nach Börsenschluss vorgelegt. Alcoa eröffnet traditionell die Berichtssaison.
Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 13.474 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 1,5 Prozent und sank auf 3.065 Zähler. Der breiter gefasste S&P 500 reduzierte sich um 1,0 Prozent auf 1.441 Punkten.
Zu den Gewinnern im Dow zählten: McDonald´s (+0,6%), Alcoa (+0,1%) und Boeing (+0,1%). Die größten Verlierer waren: Intel (-2,7%), Microsoft (-1,7%) und Walt Disney (-1,6%).
Die Unternehmenszahlen von Alcoa fielen etwas besser als erwartet aus. Der Nettoverlust wurde im Berichtszeitraum auf 143 Mio. US-Dollar bzw. 13 Cents je Aktie beziffert, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Nettogewinn in Höhe von 172 Mio. US-Dollar bzw. 16 Cents je Aktie zu Buche gestanden hatte. Mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen gab Alcoa den Startschuss in die neue Berichtssaison.
Der US-Pharmakonzern Merck & Co. teilte am Dienstag mit, dass er seinen Hauptsitz verlegen wird. Demnach wird das Unternehmen seinen Hauptsitz von Whitehouse Station in den bestehenden Standort in Summit integrieren.
Einer der Vorläufer von MacBook und Ipad findet trotz seiner historischen Bedeutung keinen Käufer. Niemand wollte bei einer Auktion in London einen Apple-1-Computer aus dem Jahr 1976 ersteigern - obwohl das alte Stück groß angekündigt worden war.
Das US-Softwareunternehmen Infor Global Solutions strebt an die Börse. "Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass wir uns in ein bis zwei Jahren mit einem Börsengang befassen", sagte Infor-Chef Charles Phillips der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zuvor will der nach Oracle und SAP drittgrößte Anbieter von Geschäftssoftware seine Marktposition durch Übernahmen ausbauen.
In den USA wächst der Druck auf die chinesischen Elektrokonzerne ZTE und Huawei. Der weltgrößte Netzwerk-Ausrüster Cisco Systems beendete eine Vertriebspartnerschaft mit ZTE, Auslöser soll die Lieferung eines Systems zur Überwachung der Telekommunikation an den Iran gewesen sein.
Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite u.a. auf das Beige Book für September und die Zahl der Hypothekenanträge.
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