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US-Börsen leicht im Minus - Fed verteilt Weihnachtsgeschenke - Apple, Berkshire Hathaway, Costco Wholesale, 3M

Manuel Koch

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Am Mittwoch gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,3 Prozent hinzu.

Im Fokus stand klar die US-Notenbank Federal Reserve. Sie beließ den Leitzins wie erwartet bei 0,25 Prozent. Solange die Arbeitslosenquote bei über 6,5 Prozent liege, wird der Leitzins so niedrig belassen. Die Fed sieht weiterhin auch eine sehr langsame Wirtschaftserholung vorangehen und wird deshalb monatlich weitere 45 Milliarden Dollar an Staatsanleihen dazukaufen. Der Staatshaushalt fiel mit -113 Milliarden Dollar im November geringer aus als der Vormonat mit -137 Milliarden Dollar. Die Importpreise sanken im November um 0,2 Prozent, die Exportpreise um 0,7 Prozent. Die Zahl der Hypothekenanträge kletterte um 6,2 Prozent.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,02 Prozent bei 13.245 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,3 Prozent bei 3.013 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen leichten Gewinn von 0,04 Prozent bei 1.428 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Hewlett-Packard (+1,9%), DuPont (+1,4%) und General Electric (+1,3%). Die größten Verlierer waren: Wal-Mart (-2,8%), IBM (-0,6%) und 3M (-0,6%).

Die Aktie von Berkshire Hathaway (+2,4%) wurde kurz nach dem Handelsstart ausgesetzt. Danach wurde bekannt, dass das Unternehmen von Investorenlegende Warren Buffett 9.200 Aktien eines Investors kaufen wird. Wenig später würde die Aktie wieder normal gehandelt.

Der US-Großhändler Costco Wholesale (-0,6%) konnte im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten schlagen. Umsatz- und Gewinn wurden gesteigert. Der Nettogewinn verbesserte sich von 320 auf 416 Millionen Dollar zum Vorjahreszeitraum.

Der US-Mischkonzern 3M (-0,6%) rechnet 2013 mit einem Umsatz- und Gewinnanstieg. Der Gewinn soll pro Aktie zwischen 6,70 und 6,95 Dollar liegen. Der Umsatz werde zwei bis fünf Prozent zulegen.

Die Nummer drei im US-Mobilfunkmarkt Sprint (+1,6%) kauft hinzu: Clearwire. Damit will Sprint den beiden Platzhirschen AT&T und Verizon auf die Pelle rücken.

Der US-Chemiekonzern DuPont (+1,4%) will eigene Aktien zurückkaufen. Der Deal soll einen Wert von einer Milliarde Dollar haben.

Angeblich kommt Apple (-0,5%) beim Fernseher-Projekt voran. Laut Medienberichten testete der US-Konzern mit asiatischen Zulieferern mehrere Entwürfe.

Am Donnerstag schauen wir von Konjunkturseite auf die Einzelhandelsumsätze für November, den Erzeugerpreis-Index und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

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