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US-Börsen legen zu - Dow Jones schließt über 14.000 Punkten - Steuerabkommen - Hewlett-Packard mit Zahlen - AIG, Apple, BlackBerry, Google, Texas Instruments - Ausblick

Manuel Koch

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Am Freitag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,5 Prozent hinzu. Nachdem der Index an den letzten beiden Handelstagen gefallen war, gewann er am Freitag stark dazu und schloss über der Marke von 14.000 Punkten.

Deutschland und die USA arbeiten beim Kampf gegen Steuerbetrug ab sofort enger zusammen. Ein entsprechendes Abkommen zur Steuerehrlichkeit bei grenzüberschreitenden Transfer sei unterzeichnet worden, so das Bundesfinanzministerium.

Der Umbau bei Hewlett-Packard (+12,3%) geht weiter voran und zeigt Früchte. Auch wenn im abgeschlossenen Quartal der Umsatz um 5,6 Prozent auf 28,4 Milliarden Dollar zurückging und auch das Nettoergebnis im Vergleich zum Vorjahr von 1,5 auf 1,2 Milliarden Dollar sank. Trotzdem konnte der Konzern die Erwartungen der Analysten übertreffen. Die Prognose für das kommende Quartal fiel ebenfalls besser aus, so Unternehmenschefin Meg Whitman. Vor allem der rückläufige PC-Absatz macht im Kampf gegen die Konkurrenz der Tablets und Smartphones zu schaffen.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 14.001 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 1,0 Prozent bei 3.162 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,9 Prozent bei 1.516 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Hewlett-Packard (+12,3%), Coca-Cola (+2,2%) und Home Depot (+1,8%). Die größten Verlierer waren: UnitedHealth (-1,4%), Alcoa (-0,2%) und Pfizer (-0,1%).

Der US-Versicherer AIG (+3,1%) musste alleine für Schäden durch den Wirbelsturm "Sandy" 1,3 Milliarden Dollar im abgelaufenen Quartal zahlen. Deshalb summierte sich das Minus im vierten Quartal auf vier Milliarden Dollar.

Der amerikanische Halbleiter-Produzent Texas Instruments (+5,2%) erfreut die Aktionäre und erhöht die Quartalsdividende um 33 Prozent auf 28 Cent je Aktie. Auch ein Aktionrückkaufprogramm wurde angekündigt.

Google (+0,5%) riskiert den Vorstoß in die Laptop-Oberklasse und stelle ein Notebook mit Touchscreen vor. Das Chromebook Pixel kostete ab 1.299 Dollar und ist damit vergleichbar mit Apples Macbooks.

Ein Patentantrag aus dem Jahr 2011 zeigt eine erste Zeichnung von Apples (+1,1%) "iWatch". Dabei ist der Touchscreen offenbar gleichzeitig das Armband. Die Uhr könnte auch als Fernbedienung für iPhone und iPad dienen und würde sich mit Solarzellen aufladen.m

Der kriselnde Smartphone-Anbieter BlackBerry will seine Geräte vermehrt als mobile Computer vermarkten, gab der deutsche BlackBerry-Chef Thorsten Heins bekannt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird am kommenden Dienstag den neuen amerikanischen Außenminister John Kerry treffen, das gab Regierungssprecher Seibert bekannt. Themen wurden nicht genannt.

In der kommenden Woche kommen von Konjunktur- und Unternehmensseite folgende Termine:

Montag

Chicago Fed National Activity Index Januar

Dienstag

FHFA Hauspreisindex Dezember

S&P Case-Schiller Hauspreisindex November

Verbrauchervertrauen Februar

Verkäufe neuer Häuser Januar

Quartalszahlen: Home Depot, Macy´s

Mittwoch

MBA Zahl der Hypothekenanträge

Auftragseingang langlebiger Güter Januar

Anstehende Hausverkäufe Januar

Donnerstag

BIP 4. Quartal (zweite Schätzung)

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

Chicago Einkaufsmanagerindex Februar

Agrarpreise Februar

Fed Balance Sheet

Quartalszahlen: Barnes & Nobles

Freitag

Persönliche Einkommen Januar

Persönliche Auslagen Januar

Verbrauchervertrauen Uni Michigan

ISM-Einkaufsmanagerindex Februar

Bauausgaben

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