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US-Börsen im Plus - Warten auf Bundesverfassungsgericht und Fed - Moody's droht - Apple, General Motors, McDonald's, Zynga

Manuel Koch

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Am Dienstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,2 Prozent hinzu. Die Anleger hielten sich aber trotzdem vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgericht zum permanenten Rettungsschirm ESM am Mittwoch zurück. Ein Eilantrag des CSU-Politikers Gauweiler lehnte das Gericht ab. Dieser wollte, dass der ESM-Entscheid verschoben wird.

Die Warnungen der Ratingagentur Moody's vor einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA spielten kaum eine Rolle. Die Bedenken seien schon länger bekannt und vor den Wahlen im November sei nichts zu erwarten, meinen die Händler an der NYSE. Moody's droht mit der Herabstufung, falls die Haushaltsberatungen für 2013 nicht zu einer Verringerung der Schulden führen würde.

Von Konjunkturseite kam die Handelsbilanz für Juni. Das Defizit betrug Minus 42,0 Milliarden, Analysten hatten mit Minus 44,0 Milliarden gerechnet. Im Vormonat waren es Minus 42,9 Milliarden Dollar. Damit liegen die Einfuhren zwar immer noch über den Ausfuhren, aber das Verhältnis verbesserte sich leicht.

 

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 13.323 Punkten. Der Nasdaq Composite blieb unverändert bei 3.105 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,3 Prozent bei 1.434 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Bank of America (+5,2%), Alcoa (+3,1%) und Hewlett-Packard (+3,0%). Die größten Verlierer waren: Kraft Foods (-1,1%), Home Depot (-1,1%) und Cisco (-0,6%).

Der Opel-Mutterkonzern General Motors halte ungeachtet neuer Verkaufsgerüchte weiter an der verlustreichen Europatochter fest. Das betonte der hessische Ministerpräsident Bouffier (CDU).

McDonald's konnte den Umsatz bei den vergleichbaren Restaurants im August weltweit um 3,7 Prozent steigern, das lag in den Erwartungen der Erwartungen. In Europa stiegen die Einnahmen um 3,1 Prozent.

Der Exodus bei der Zynga-Führungsebene geht weiter. Marketing-Chef Karp und Technologie-Chef Leinwand werden den krisengeplagte Online-Spieleanbieter verlassen. Damit haben in jüngster Zeit neun Leute aus der Führungsebene ihren Hut genommen.

US-Präsident Barack Obama liegt erstmals bei den Wahlkampfspenden vor seinem republikanische Herausforderer Mitt Romney. Im August Obama 114 Millionen Dollar von seinen Unterstützern erhalten, Romney 112 Millionen Dollar. Obama legte außerdem in mehreren Umfragen etwas zu.

Porsche war im August gut in Fahrt. Der Autobauer konnte wegen guter Geschäfte in den USA und China den Absatz um 20,8 Prozent steigern. Weltweit wurden 10.912 Autos verkauft.

Der US-Vermögensverwalter Legg Mason erhält zum 1. Oktober mit Joseph A. Sullivan einen neuen CEO. Der bisherige Chef Mark R. Getting trat überraschend zurück.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wird auf der TechCrunch-Konferenz in San Francisco. Es wird einer der seltenen öffentlichen Auftritte.

Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf die Import- und Exportpreise im August und auf die Lagerbestände des Großhandels im Juli. Außerdem hält Apple seine Konferenz an und wird vermutlich das neue iPhone 5 präsentieren.

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