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US-Börsen im Plus - Dow Jones kurz vor 13.000-Punkte-Marke - gute Arbeitsmarktdaten - Hewlett-Packard, Procter & Gamble, Apple

Manuel Koch

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Der Dow Jones ist am Donnerstagmorgen erst negativ in den Handel gestartet, drehte dann aber leicht ins Plus. Dieses niedrige Niveau hielt er den Tag über.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stagnieren weiter auf dem niedrigsten Stand seit 2008. In der vergangenen Woche sind sie leicht von 348.000 auf 351.000 angestiegen. Analysten hatten mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Die guten Werte gaben dem Dow Jones dann Auftrieb. 

Lebenszeichen am Häusermarkt: Die Hauspreise stiegen in den USA stärker als erwartet. Im Dezember ging der Index saisonbereinigt um 0,7 Prozent nach oben. Ökonomen hatten nur mit einem minimalen Anstieg gerechnet. 

Der weltgrößte Konsumgüterkonzern Procter & Gamble will rund 5.700 Stellen streichen. Der Schritt sei Teil eines Plans, bis 2016 zehn Milliarden Dollar einzusparen, teilte Konzernchef Bob McDonald in Florida mit. An der Börse kamen die Sparmaßnahmen gut an. Die Aktie war mit Plus 3,1 Prozent größter Dax-Gewinner. 

Auch mit der neuen Chefin Meg Whitman an der Spitze findet der weltgrößte Computer-Hersteller Hewlett-Packard nicht auf den richtigen Weg. Die Kunden hielten sich auffallend zurück beim Kauf von PCs, Notebooks, Druckern, Servern und Speichersystemen. Der Umsatz schmolz um 7 Prozent auf 30,0 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach beinahe um die Hälfte auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar ein. Whitman hatte im September 2011 den Posten vom erfolglosen Leo Apotheker übernommen. Dieser hatte geplant, die PC-Sparte abzustoßen. Die HP-Aktie am Donnerstag größter Dow-Verlierer mit Minus 6,5 Prozent. 

Am Ende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,4 Prozent und 12.985 Punkten aus dem Handel. Damit ist er wieder ganz knapp an die 13.000-Punkte-Marke herangerückt. Der Nasdaq Composite gewann 0,8 Prozent bei 2.957 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,4 Prozent bei 1.363 Punkten. 

Zu den Top-Gewinnern im Dow zählten: Procter & Gamble (+3,1%), IBM (+1,9%), JP Morgan Chase (+1,1%). Auf der Verliererseite standen: Hewlett-Packard (-6,5% ), Pfizer (-1,5%) und United Technologies (-0,6%). 

Die Apple-Gesellschafter trafen sich im kalifornischen Firmensitz. Sie sprachen über die Zukunft des Konzerns und wie sie das Barvermögen und gut 100 Milliarden Dollar einsetzen wollen. Die Aktionäre entschieden sich gegen die Einführung einer Dividende, die von vielen Experten wegen Apples hoher Gewinne als überfällig angesehen wird. Die Apple-Aktie war bei 0,7 Prozent im Plus. 

Der zweitgrößte Discount-Händler Target konnte im vergangenen Qurtal den Umsatz um drei Prozent steigern. Das lag vor allem am guten Weihnachtsgeschäft. Der Gewinn sank allerdings von 1,04 Milliarden auf 981 Millionen Dollar. Die Aktie schloss bei Plus 2,9 Prozent. 

T-Mobile USA will nach der gescheiterten Fusion mit AT&T wieder investieren. Telekom-Chef René Obermann sagte, dass das Unternehmen 4 Milliarden plus weitere 1,4 Milliarden in neue Netze investieren wolle. Für 2012 erwartet T-Mobile USA einen Umsatz- und Gewinnrückgang.

Am Freitag erwarten wir zum Wochenausklang das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für Februar und die Verkäufe neuer Häuser für Januar. 

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