US-Börsen im Plus - Citi-CEO Pandit tritt überraschend zurück - Apple lädt ein - Coca-Cola, Goldman Sachs, Johnson & Johnson
Am Dienstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,4 Prozent hinzu.
Überraschung am Morgen: Vikram Pandits, der Vorstandsvorsitzende der Citigroup, ist überraschend auf eigenen Wunsch von seinem Amt zurückgetreten. Der Vorstand der US-Großbank wählte Michael Corbat zum Nachfolger. Nach den ordentlichen Citi-Zahlen am Montag, zeigten sich Experten überrascht. Der plötzliche Rücktritt hinterlässt bei Analysten jetzt Fragen. Die Aktie tendierte mit 1,2 Prozent im Plus.
Alle Blicke gingen auf die Quartalszahlen wichtiger Unternehmen. Die Investmentbank Goldman Sachs (-0,4%) konnte im dritten Quartal auf Gewinn- und Umsatzseite überzeugen. Der Gewinn lag bei 2,85 Dollar pro Aktie, erwartet hatten Analysten hier nur 2,12 Dollar. Die Bank setzte 8,35 Milliarden Dollar um. Außerdem wurde die Dividende von 0,45 auf 0,50 Dollar erhöht. Goldman profitiert von der besseren Stimmung an den Finanzmärkten.
Der Softdrink-Hersteller Coca-Cola (-1,1%) traf mit seinem Ergebnis im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn wurde um 3,9 Prozent gesteigert und lag bei 0,51 Dollar pro Aktie. Der Umsatz fiel mit 12,34 Milliarden Dollar leicht schlechter als die Erwartungen aus. Nordamerika und Europa zogen aber wieder an. In China hat der Konzern noch großes Potenzial.
Der Pharmazie- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (+1,6%) konnte die Erwartungen der Analysten im dritten Quartal leicht übertreffen. Das Unternehmen machte einen Gewinn von 1,25 Dollar pro Aktie (erwartet 1,21 Dollar). Der Umsatz lag bei 17,1 Milliarden Dollar, das ist leicht besser als zuvor erwartet. Für das Gesamtjahr sieht Johnson & Johnson einen höheren Gewinn voraus. Dabei profitiert das Unternehmen von der gestiegenen Nachfrage nach medizintechnischen Geräten.
Von Konjunkturseite stiegen die Verbraucherpreise im September um 0,6 Prozent. Analysten hatten 0,5 Prozent erwartet, im Vormonat waren es 0,6 Prozent. Die Industrieaufträge sind nach revidiert Minus 1,4 Prozent im Vormonat im September um 0,4 Prozent gestiegen. Das ist besser als von Experten erwartet. Der Wells Fargo Hausmarktindex kletterte für Oktober um 1,0 Punkte auf 41,0 Punkte.
Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 1,0 Prozent bei 13.551 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 1,2 Prozent bei 3.101 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 1,0 Prozent bei 1.454 Punkten.
Zu den Gewinnern im Dow zählten: Intel (+2,9%), Caterpillar (+2,6%) und United Technologies (+1,9%). Die größten Verlierer waren: UnitedHealth (-1,1%), Verizon (-0,9%) und Coca-Cola (-0,6%).
"We've got a little more to show you" hieß es am Nachmittag von Apple. Der Konzern lädt für den 23. Oktober zu einer Pressekonferenz ein. Damit verdichten sich die bisherigen Gerüchte, dass Apple ein Mini-iPad vorstellen wird.
Der größte amerikanische Spielwarenhersteller Mattel konnte seinen Gewinn dank Kostensenkungen und Preiserhöhungen im dritten Quartal steigern.
Der größte Werbekonzern der Welt, Omnicom Group, konnte, dritten im Quartal Gewinn und Umsatz steigern.
Der US-Mischkonzern United Technologies verkauft für 400 Millionen Dollar die Sparte Electric Power Systems an den französischen Mischkonzern SAFRAN.
Die Google-Regeln zur Datenverarbeitung verstoßen gegen EU-Richtlinien. Datenschützer fordern nun Änderungen.
Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf die Zahl der Hypothekenanträge, Wohnbaubeginne und Wohnbaugenehmigungen für September. Von Unternehmensseite legen American Express, Bank of America, eBay und PepsiCo.
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