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US-Börsen im Minus - Fed-Gedankenspiele belasten - Konjunkturdaten enttäuschten - Google, JP Morgan, Sony, Wal-Mart

Manuel Koch

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Am Donnerstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor 0,3 Prozent. Der Index hatte am Vortag bereits über 100 Punkte verloren, nachdem das Protokoll der US-Notenbank Fed bekannt gegeben wurde. Es wurde deutlich, dass die Stimmen innerhalb des Gremiums über einen früheren Ausstiegs des Geldruckens lauter werden.

Von Konjunkturseite ging der Blick am Morgen auf Philly Fed Index für das verarbeitende Gewerbe rund um die Region Philadelphia. Das Stimmungsbarometer ging für Februar überraschend stark mit 12,5 Punkten ins Minus, im Vormonat lag der Wert bei Minus 5,8 Punkten. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen im Vergleich zur Vorwoche um 10.000 auf 362.000 an. Die Verbraucherpreise blieben im Januar unverändert, Analysten hatten zuvor mit 0,1 Prozent gerechnet. Die Frühindikatoren zogen im Januar um 0,2 Prozent an, hier wurden 0,3 Prozent zuvor erwartet. Zudem wurden 4,92 Millionen bestehender Häuser im Januar verkauft.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 13.881 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 1,0 Prozent bei 3.131 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Verlust von 0,6 Prozent bei 1.502 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Hewlett-Packard (+2,4%), Boeing (+1,6%) und Wal-Mart (+1,5%). Die größten Verlierer waren: Bank of America (-3,2%), Home Depot (-3,1%) und Intel (-2,3%).

Der Discountriese Wal-Mart (+1,5%) konnte im Weihnachtsquartal Umsatz und Gewinn steigern: Der Umsatz stieg um knapp vier Prozent auf 127 Milliarden Dollar, Gewinn kletterte um 8,6 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar. Der größte Einzelhändler Ader Welt übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Die Prognose für 2013 fiel nicht ganz so gut wie von den Experten erwartet aus.

J.P. Morgan-Chef Jamie Dimon hat mal wieder Ärger mit der Gewerkschaft. Sie bemängelt die Rolle des Bankmanagers als Konzernchef und oberster Aufseher gleichzeitig und fordert eine Umsetzung des Aufseher-Posten. Schon bei der letzten Aktionärsversammlung im Mai gab es einen solchen Antrag, der mit 40 Prozent Zustimmung aber scheiterte. Die Gewerkschaft wird bei der nächsten Hauptversammlung einen erneuten Versuch unternehmen.

Auch Google (+0,4%) will seine Notebooks nun mit berührungsempfindlichen Bildschirmen aufwerten. Noch in diesem Jahr sollen die Geräte mit dem Betriebssystem Chrome auf den Markt kommen.

Sony stellte am Vorabend in New York die neue Spielekonsole PlayStation 4 vor. Sie verbindet diverse Funktionen. Fans müssen sich aber noch bis Weihnachten gedulden. Auch ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben.

Am Freitag kommen von Unternehmensseite Zahlen von Abercrombie & Fitch.

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