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US-Börsen freundlich - Dow steigt über 13.000-Punkte-Marke - US-BIP robust - Barnes & Nobles, Cisco, Tiffany, Walt Disney

Manuel Koch

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Am Donnerstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,3 Prozent hinzu. Der Dow Jones kletterte damit wieder über die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten, der Nasdaq Composite über die 3.000-Punkte-Marke.

Die Märkte zeigten sich noch immer beeinflusst von den Aussagen von US-Präsident Obama und dem republikanischen Kongressführer Boehner vom Vortag. Obama zeigte sich zuversichtlich, noch vor Weihnachten eine Einigung bei der Fiskal-Klippe zu erreichen. Marktbeobachter hingegen sind skeptisch und gehen davon aus, dass alles Gerede bisher Machtspiel ist und eine Lösung noch länger dauern werde.

Der Blick von Konjunkturseite ging am Morgen vor allem auf die zweite Schätzung vom Bruttoinlandsprodukt. Im dritten Quartal wuchs danach die US-Wirtschaft robust um 2,7 Prozent. Experten hatten zuvor mit 2,8 Prozent gerechnet. Auch die Exporte zogen an. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen zwar um 23.000 auf 393.000 in der vergangenen Woche, trotzdem liegen sie noch immer hoch wegen Hurrikan Sandy. Auch der Wert der Vorwoche war noch einmal nach oben auf 416.000 korrigiert worden. 70.000 Jobs gingen alleine in New York und New Jersey verloren. Die anstehenden Hausverkäufe stiegen überraschend deutlich um 5,2 Prozent an.

Zur Mittagszeit sprach dann wieder der republikanische Kongressführer Boehner. Er sagte, dass es keinen nennenswerten Fortschritt bei den Verhandlungen über die Fiskal-Klippe geben würde. Daraufhin gingen die Märkte ins Minus.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 13.021 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,7 Prozent bei 3.012 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,4 Prozent bei 1.415 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: UnitedHealth (+3,0%), Caterpillar (+1,5%) und Hewlett-Packard (+1,3%). Die größten Verlierer waren: Intel (-2,8%), Microsoft (-1,5%) und Home Depot (-0,9%).

Die amerikanische Juwelierkette Tiffany (-6,2%) enttäuschte mit ihren Zahlen für das dritte Quartal. Trotz eines soliden Umsatzwachstums erzielte man einen deutlich geringeren Gewinn. Der Nettogewinn sank im Vorjahresvergleich von 89,7 auf 63,2 Millionen Dollar.  

Die US-Buchkette Barnes & Nobles (+11,2%) konnte im zweiten Geschäftsquartal wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Trotz stagnierender Umsätze machte der größte Buchhändler der Welt einen Gewinn von 2,2 Millionen Dollar.

Der Möbelhändler Pier 1 Imports legt seine endgültigen Zahlen für das dritte Quartal zwar erst am 13. Dezember vor, man erwartet aber einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent auf 425 Millionen Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll bei 25 Cents (Vorjahr 21 Cents) liegen.

Der Medien- und Entertainment-Konzern Walt Disney (+1,1%) erhöht die Jahresdividende von 60 auf 75 Cents je Aktie, das beschloss der Konzernvorstand am Mittwoch.

Im Kampf ums Überleben baut der japanische Elektronik-Konzern Sharp auf Partnerschaften in den USA. Sharp verhandle über eine Kooperation mit Intel, Qualcomm und Dell.

Der US-Technologiekonzern Cisco gab jetzt einen weiteren Zukauf bekannt. Das Unternehmen schloss eine Vereinbarung zur Übernahme der Cariden Technologies aus Kalifornien für rund 141 Millionen Dollar ab.

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks bietet den Premium-Kaffee der Marke Costa Rica Finca Palmilera für sieben Dollar an. Ein halbes Pfund dieser Sorte kostet 40 Dollar.

Am Freitag schauen wir von Konjunkturseite auf die persönlichen Einkommen und Ausgaben für Oktober. Außerdem kommt der Chicago Einkaufsmanagerindex für November.

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