Stabiler Auftakt im DAX erwartet: Außerdem Adva Optical, BMW, Lanxess und MTU Aero Engines im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag mit leichten Gewinnen in den Handel starten. Experten taxieren den DAX vorbörslich rund 0,2 Prozent höher auf 7.340 Zähler. Am Vorabend schloss der Dow Jones Index nahezu unverändert. Als Lichtblick erwiesen sich die Quartalszahlen von Yahoo in einer ansonsten bislang enttäuschend verlaufenden Berichtssaison an der Wall Street. In Griechenland zieht indes Ministerpräsident Antonis Samaras das Tempo an. Ein Abgeordneter, der angekündigt hatte, gegen die nächste Runde von Gehalts- und Rentenkürzungen zu stimmen, wurde ausgeschlossen. Ein weiterer Abgeordneter trat aus der Partei der Demokratischen Linken aus.
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Adva Optical Networking muss im dritten Quartal aufgrund fehlender positiver Währungseffekte sowie hohen Steueraufwendungen einen Rückgang beim Nettogewinn von 9,7 auf 3,5 Millionen Euro verkraften
. Hingegen zog der Umsatz um rund drei Millionen auf 82,3 Millionen Euro an. Für das laufende Quartal erwartet Adva einen Umsatz von 77 bis 82 Millionen Euro und eine bereinigte operative Marge von zwei bis sechs Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent).
BMW setzt auf Brasilien
Der Autokonzern BMW hat den Bau einer neuen Fabrik in Brasilien angekündigt. Am Vorabend gelang den Münchnern in den Verhandlungen mit der Regierung der Durchbruch. In der neuen Produktionsstätte sollen ab em Jahr 2014 jährlich rund 30.000 Autos vom Band laufen. Das Investitionsvolumen liegt bei über 200 Millionen Euro.
Lanxess expandiert in Asien
Der Chemiekonzern Lanxess möchte künftig verstärkt in Asien agieren. Somit wolle man insbesondere konjunkturelle Schwankungen und Währungsrisiken absichern. "Mit Investitionen in den Schwellenländern können wir der Krise und den schwachen Wachstumserwartungen in Europa etwas entgegensetzen", erklärte Firmenlenker Axel Heitmann gegenüber dem Handelsblatt.
MTU Aero schlägt die Erwartungen
Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines hat die Analystenprognosen im dritten Quartal übertroffen. Nicht zuletzt dank positiver Währungseffekte kletterte der Umsatz um gut ein Viertel auf 909 Millionen Euro, der Nettogewinn stieg um knapp 17 Prozent auf 46 Millionen Euro. Das Unternehmen bekräftigte die Jahresziele beim Umsatz (plus zwölf Prozent) für das laufende Geschäftsjahr. Der bereinigte Nettogewinn soll darüber hinaus um 14 Prozent auf 225 Millionen Euro anwachsen.
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