Stabiler Auftakt im DAX – Wachstum in China verlangsamt sich: Außerdem Air Berlin, KWS Saat und Tom Tailor im Fokus
Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag unverändert in den Handel starten. Am Vortag konnte der DAX ein leichtes Plus erzielen und schloss knapp unter der Marke von 7.400 Zählern. Für den weiteren Handelsverlauf rechnen Experten mit einer leicht positiven Tendenz. Auf Konjunkturseite rückt das Thema Griechenland in den Blick. Nach umfassenden Verhandlungen mit der Troika darf der defizitäre Staat auf eine Auszahlung der nächsten Hilfstranche von mehr als 30 Milliarden Euro hoffen. In China hat sich indes das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal abgeschwächt. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verlangsamte sich zwischen Juli und September auf 7,4 Prozent.
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Air Berlin prüft weitere Sparmaßnahmen
Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin sucht nach neuen Sparpotenzialen. Derzeit prüft die Airline erneut ihre Strukturen und Prozesse, um die Kosten im Rahmen des anhaltend schwierigen Marktumfelds weiter zu senken. Neben einem neuen Spargrogramm "Turbine 2013" wurde mit dem Großaktionär Etihad Airways ein Synergieprogramm verabschiedet. "Unsere bisherigen Anstrengungen reichen alleine nicht aus, um die Ziele 2013 zu erreichen", heißt es in einer von Vorstandsvorsitzendem Hartmut Mehdorn gezeichneten Mitteilung, die der FAZ vorliegt.
KWS Saat legt zu
Das Geschäft mit Saatgut wirft bei KWS höhere Erträge ab als ursprünglich erwartet. Im Geschäftsjahr 2011/2012 zog der Umsatz um 15,3 Prozent auf 986 Millionen Euro an. Gleichzeit legte der operative Gewinn (EBIT) um 21 Prozent auf 141 Millionen Euro zu. Auch im laufenden Jahr soll sich das Wachstum fortsetzen. KWS erwartet 2012/2013 einen Umsatzanstieg von bis zu zehn Prozent und eine EBIT-Marge von gut elf Prozent.
Mehr Umsatz bei Tom Tailor
Der Modekonzern Tom Tailor hat seine Erlöse im dritten Quartal flächenbereinigt um 3,9 Prozent ausgebaut. Dabei konnten die Tom-Tailor-Retail-Stores eine Steigerung der Einnahmen um flächenbereinigte 16,2 Prozent erzielen. Allerdings fielen die Einnahmen von Bonita im August und September um je drei Prozent zurück. Die Hamburger teilten mit, dass Bonita noch Zeit braucht, um auf vergleichbarer Fläche wieder auf Wachstumskurs zu kommen.
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