Steffen Eidam
Der deutsche Aktienmarkt dürfte trotz der schwachen Entwicklung an der Wall Street mit leichten Aufschlägen in den Donnerstagshandel starten. Experten taxieren den DAX rund 0,5 Prozent höher als zur Schlussglocke am Mittwoch. In einem nachrichtenarmen Umfeld steht die Schuldenkrise in Europa weiter im Blickpunkt. Heute begibt der Schuldner Italien Staatsanleihen mit einem angestrebten Volumen von 8,5 Milliarden Euro mit Laufzeiten bis 2018, 2021 und 2022. Die gestrige Auktion verlief äußerst erfolgreich.
BayWa braucht mehr Zeit in Neuseeland
Der Agrarhändler Baywa hat die Angebotsfrist für den neuseeländischen Obsthändler Turner & Growers (T&G) vom 9. Januar 2012 auf den 8. Februar 2012 verlängert. BayWa wird für 63 Prozent der Anteile je nach Annahmequote zwischen 79 und 125 Millionen Euro bezahlen. T&G erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 346 Millionen Euro.
Continental ist sehr zufrieden
Der Automobilzulieferer Continental blickt optimistisch in die Zukunft. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung wies Konzernlenker Elmar Degenhart auf das schwächere Geschäft in Europa hin: "Aber es bestehen Chancen auf Wachstum in Amerika, und Asien wird weiter zulegen. Beides dürfte die Schwäche in Europa mehr als ausgleichen." Den Verlauf des vierten Quartals bezeichnete der Firmenchef als "sehr gut".
Deutsche Wohnen einigt sich mit RREEF
Die Deutsche Wohnen hat sich mit der RREEF Management geeinigt. Beide Unternehmen stimmten einem Vergleich zu, wonach RREEF der im MDAX notierten Frankfurter Gesellschaft 20 Millionen Euro zahlen soll. Außerdem werden die Kosten des Rechtsstreits gegeneinander aufgehoben. In den Streitigkeiten ging es um den Verlustausgleich früherer Perioden im Rahmen eines Beherrschungsvertrags.
Xing will weiter wachsen
Das Businessnetzwerk Xing will 2012 rund 100 neue Arbeitsplätze vor allem in Hamburg schaffen. Geschäftsführer Groß-Selbeck gegenüber dem Hamburger Abendblatt: "Wir sehen auch für die Zukunft noch viel Potenzial, um unser Mitgliederwachstum fortzusetzen." Dabei sollen auch neue Erlösquellen erschlossen werden. In den Fokus rücken dabei Firmen, die Personal suchen. Dieses Geschäftsfeld ist im dritten Quartal um etwa 60 Prozent auf gut drei Millionen Euro gewachsen.