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Geheime Weltmarktführer. Sechs deutsche Aktien für die Rallye!

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Die Jahrhundert-Erfindung

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Schwache US-Daten drücken DAX in die Verlustzone: Außerdem Continental, Deutsche Post, Dialog Semiconductor, Lufthansa, Fresenius und Einzelhandel im Fokus

Steffen Eidam

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Der deutsche Aktienmarkt knickt am Mittwoch nach einer zunächst freundlichen Tendenz am Nachmittag ein. Zur Schlussglocke notiert der DAX rund 0,3 Prozent tiefer bei 7.261 Punkten. Schuld an der schwachen Entwicklung hatte vor allem die Wall Street, die erstmals in dieser Woche nach dem Hurrikan Sandy wieder geöffnet hat. Auch der Einkaufsmanagerindex in Chicago entwickelte sich im Oktober überraschend schwach. Der Indikator hat sich nur geringfügig auf 49,9 Zähler verbessert, während Volkswirte mit einem Anstieg auf 51,0 Punkte gerechnet hatten.

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Continental legt zu

Der Autozulieferer Conti hat im dritten Quartal sowohl beim Gewinn als auch bei den Erlösen zugelegt. So zog der Umsatz zwischen Juli und September um gut fünf Prozent auf 8,13 Milliarden Euro an. Gleichzeitig kletterte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 744 auf 839 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte der Autozulieferer einen Gewinn von fast 450 Millionen Euro. Conti-Chef Elmar Degenhart hat seine Jahresprognose bekräftigt. Demnach soll der Umsatz um rund sieben Prozent auf über 32,5 Milliarden Euro anwachsen bei einer bereinigten operativen Rendite über dem Vorjahresniveau von damals etwa zehn Prozent.

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Dialog steigert Umsatz

Dialog Semiconductor profitiert vom anhaltenden Wachstum im Smartphone und Tablet-PC-Sektor. Der Chiphersteller verbuchte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Rekordumsatz von 180 Millionen Dollar. Dies entspricht einem Plus von mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aufgrund hoher Investitionen in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit verringerte sich der operative Gewinn aber um rund neun Prozent auf 17,5 Millionen Dollar. Letztendlich blieben dem Chiphersteller unter dem Strich 12,1 Millionen Dollar (Vorjahr: 17 Millionen Dollar).

Viele neue Jobs bei der Post

Die Deutsche Post hatte 2011 vor allem dank des florierenden Online-Handels am Weihnachtsgeschäft so gut verdient wie nie zuvor. Offenbar geht der DAX-Konzern auch 2012 davon aus, dass es wieder zahlreiche Aufträge für den „Gelben Riesen" geben wird. Deshalb wollen die Bonner 10.000 Aushilfen für die Brief- und Paketzentren einstellen. Erfahrungsgemäß verdoppelt sich zur Weihnachtszeit die Zahl der Postsendungen.

Gute Geschäfte bei Fresenius

Fresenius konnte in den Monaten Juli bis September Umsatz und Gewinn dank einer hohen Nachfrage nach Generika sowie dank günstiger Währungseffekte deutlich ausweiten. Demnach verbesserte sich der Umsatz von 4,04 auf 4,84 Milliarden Euro. Gleichzeitig zog das EBIT von 655 auf 784 Millionen Euro an. Der Nettogewinn kletterte von 202 auf 248 Millionen Euro. Auf Jahressicht bekräftigte der Konzern seine Ziele, wonach das Konzernergebnis währungsbereinigt um 14 bis 16 Prozent zulegen soll. Der Konzernumsatz dürfte währungsbereinigt um 12 bis 14 Prozent anziehen.

Überraschend hoher Gewinn bei der Lufthansa

Europas größte Fluggesellschaft hat im dritten Quartal trotz der Belastungen durch Streiks und hohen Kerosinpreisen einen überraschenden Gewinnsprung hingelegt. Von Juli bis September blieb unter dem Strich ein Gewinn von 642 Millionen Euro hängen - das ist knapp ein Drittel mehr als im Vorjahr. Im Berichtszeitraum zog der operative Gewinn um sechs Prozent auf 648 Millionen Euro an. Der Umsatz kletterte ebenfalls um sechs Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Lufthansa-Chef Christoph Franz hat zudem die Jahresziele bestätigt.

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