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Positiver Dow nähert sich 13.000-Punkte-Marke - Konjunkturdaten und Hoffnung auf Griechenland-Lösung geben Auftrieb - Heinz, Google

Manuel Koch

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Der Dow Jones ist am Freitag positiv in den Handel gestartet, er legte gut 0,2 Prozent zu. 

Die Märkte wurden von der Hoffnung gestützt, dass Griechenland bald mit der Freigabe des Hilfspaketes rechnen könnte. Die Idee eines Überbrückungskredits bis zu den Neuwahlen im April sei aber vom Tisch, hieß es aus dem deutschen Finanzministerium. Beim griechischen Schuldenschnitt scheint es Fortschritte zu geben. Am Montag könnte das Hilfspaket freigegeben werden. 

Laut Presseberichten gebe es aber große Zerwürfnisse unter den Euro-Finanzministern. Die Mehrheit stelle sich auf ein Scheitern der Griechenland-Rettung ein und damit auf eine Staatspleite des überschuldeten Landes. Bundesfinanzminister Schäuble habe laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung kaum Hoffnung, dass Griechenland die Sparmaßnahmen wirklich umsetzen werde. 

Von Konjunkturseite gab es einige Daten: Der Konsumentenpreisindex stieg im Januar um 0,2 Prozent. Analysten hatten zuvor mit 0,3 Prozent gerechnet. Im Dezember war der Index um 0,1 Prozent nach oben geklettert.

In den USA sind die Verbraucherpreise im Januar um 0,2 Prozent gestiegen. Im Dezember lag die Inflationsrate bei null Prozent. 

Die Frühindikatoren sind im Januar um 0,4 Prozent gestiegen. Erwartet wurden 0,5 Prozent.  

Von Unternehmensseite legte der amerikanische Lebensmittelhersteller H.J. Heinz Zahlen vor. Der Konzern konnte im dritten Quartal dank der starken Entwicklung in den Emerging Markets ein deutliches Umsatzplus verbuchen. Der Umsatz stieg zum Vorjahr von 2,72 auf 2,92 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich von 273,8 auf 284,7 Millionen Dollar. Die Heinz-Aktie tendierte bei 4,6 Prozent im Plus. 

Am Ende ging der Dow Jones mit einem Plus von 0,4 Prozent und 12.950 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq Composite verlor 0,3 Prozent bei 2.952 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,2 Prozent bei 1.361 Punkten. 

Zu den Top-Gewinnern zählten: Intel (+2,0%), E. I. du Pont (+1,9), Home Depot (+1,7). Auf der Verliererseite standen: Alcoa (-1,3% ), Hewlett Packard (-1,0%) und Bank of America (-0,9%). 

Google habe die Datenschutz-Bestimmungen bei den Safari-Browsern auf dem iPhone und Mac umgangen, das berichtet das Wall Street Journal. Dabei seien Nutzerprofile erstellt worden, ohne dass die Anwender dem zugestimmt hätten. Die Google-Aktie schloss bei 0,3 Prozent im Minus. 

Die New York Stock Exchange habe nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse jetzt ebenso wie die US-Derivatebörse CME Group eine Offerte für die Londoner Metall-Börse LME abgegeben. Das schreibt die Financial Times. 

Das US-Finanzministerium warnt vor großen Gefahren für die US-Banken durch die Schuldenkrise in Europa. Das Finanzsystem in den USA sei erheblich gefährdet, wenn sich die Eurokrise verschlimmere. US-Banken seien stark in Europa engagiert.

Volkswagen war im Januar vor allem auch in Nordamerika erfolgreich. Allein in den USA setzte VW 36.700 Fahrzeuge um, das ist ein Plus von 39,5 Prozent. In China konnte der Autobauer das Vorjahresniveau nicht halten. 

In der kommenden gibt es wieder etliche Termine und Zahlen aus den USA:

Montag

Feiertag "Washington´s Birthday" - NYSE geschlossen

Dienstag

Quartalszahlen: Barnes & Nobles, Kraft Foods, Wal-Mart Stores

Mittwoch

Zahl der Hypothekenanträge

Verkauf bestehender Häuser Januar

Quartalszahlen: Hewlett-Packard

Donnerstag

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Bloomberg Consumer Comfort Index

Hauspreisindex Dezember

Öllagerbestände

Freitag

Verbrauchervertrauen Uni Michigan Februar (final)

Verkäufe neue Häuser Januar

Fed Balance Sheet

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