 Florian Westermann
Die deutschen Standardwerte dürften am Mittwoch etwas fester in den Handel starten. Der DAX wird vorbörslich bei 6.914 Punkten taxiert (plus 0,1 Prozent). Dabei kommen aus Griechenland schlechte Nachrichten. Demnach rechnet das hoch verschuldete Mittelmeerland inzwischen mit einem Haushaltsdefizit von 6,7 Prozent für 2012. Bislang hatte Athen nur 5,4 Prozent angepeilt. Außerdem wurde bekannt, dass sich die Stimmung in der chinesischen Industrie im Februar erneut verbessert hat. Der Einkaufsmanagerindex der HSBC stieg zwar von 48,8 auf 49,7 Punkte, der Wert liegt damit allerdings noch immer unter der wichtigen Expansionsschwelle von 50 Punkten. Unterdessen waren die Vorgaben aus den USA durchwachsen. Während der Dow Jones ein leichtes Plus in den Feierabend retten konnte, schloss der NASDAQ Composite im Minus. Dialog meldet Zahlen Der Chip-Hersteller Dialog Semiconducutor hat 2011 einen Rekordumsatz eingefahren. So kletterten die Erlöse im Gesamtjahr um 78 Prozent auf 527,3 Millionen Dollar. Das bereinigte EBITDA stieg um 50 Prozent auf 96 Millionen Dollar. Dell enttäuscht Infineon dürften einen Blick wert sein, nachdem der US-Computerriese Dell gestern Abend enttäuschende Ergebnisse auf den Tisch gelegt hat. Die Erlöse der Amerikaner stiegen im Schlussquartal leicht um zwei Prozent auf 16 Milliarden Dollar. Der Gewinn sank indes um 18 Prozent auf 764 Millionen Dollar. Der bereinigte Gewinn lag mit 51 Cent pro Aktie unter den Prognosen der Analysten. Zudem konnte der Ausblick wenig überzeugen. Rheinmetall erreicht historisch bestes Ergebnis Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat im Geschäftsjahr 2011 beim Umsatz und beim Ergebnis deutlich zugelegt: Demnach stiegen die Erlöse um zwölf Prozent auf 4,45 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 19 Prozent auf 354 Millionen Euro. Zuletzt hatte Rheinmetall einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro und ein EBIT zwischen 340 und 360 Millionen Euro prognostiziert. Aktien-ReportsWeitere Artikel zum Thema | Dr. Jens Ehrhardt ist einer der erfolgreichsten Vermögensverwalter in Deutschland. Sein Wort hat an den Finanzmärkten gewicht. Bis zu den Neuwahlen in Griechenland erwartet der Experte volatile Märkte.
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