Kaum Bewegung am US-Markt - Warten auf Jackson Hole - Verbrauchervertrauen trübt sich ein - Häusermarkt positiv - Apple, Lexmark
Am Dienstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Minus. Der Dow Jones verlor 0,2 Prozent.
Durch den Tropensturm Isaac ging der Blick erst heute nach Florida. Auf dem Parteitag der Republikaner ließ sich Mitt Romney offiziell als Herausforderer gegen Präsident Baracke Obama im Rennen ums Weiße Haus aufstellen. Romney nutzte die Chance, um sich dem amerikanische Volk vor der Wahl im November vorzustellen. Wirtschaftlich müsste er mit den gleichen Problemen wie der hohen Arbeitslosigkeit kämpfen.
Die Fed-Chefin von Cleveland, Sandra Pianalto, erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts von zwei Prozent.
Der Case-Shiller Hauspreisindex stieg im Juni um 0,5 Prozent, Analysten hatten mit einem Minus von 0,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat verzeichnete der Index für die 20 wichtigsten US-Städte einen Rückgang von 0,7 Prozent. Das Verbrauchervertrauen sank im August von revidiert 65,4 Punkte auf 60,6 Punkte. Analysten erwarteten 65,5 Punkte. Das ist ein Neun-Monats-Tief.
Die Märkte vor Jackson Hole recht bewegungslos. Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 13.103 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,1 Prozent bei 3.077 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Verlust von 0,1 Prozent bei 1.402 Punkten.
Zu den Gewinnern im Dow zählten: Intel (+0,6%), Chevron (+0,6%) und Exxon (+0,4%). Die größten Verlierer waren: Hewlett-Packard (-1,8%), Bank of American (-1,4%) und Caterpillar (-0,7%).
EZB-Präsident Mario Draghi wird nicht ins amerikanische Jackson Hole fliegen, wo sich ab Freitag die Notenbanker treffen. Bisher war eine Rede von Draghi für Samstag geplant. Wegen seines großen Arbeitspensums könne er nicht fahren, so die Begründung.
Der US-Druckerhersteller Lexmark plant Werksschließungen auf den Philippinen bis zum Jahr 2015. Weltweit werden etwa 1.700 Arbeitsplätze gestrichen. Entwicklungsaktivitäten im Druckergeschäft werden bis 2013 eingestellt.
Yahoo bekommt eine neue Chefin für die Vermarktung der Dienste. Die Gründerin des Mode-Startup Lockerz, Kathy Savitt, übernimmt den Job. Damit kommt die neue Yahoo-Vorstandsvorsitzende Marissa Mayer weiter voran beim Aufbau ihres Führungsteams.
Apple beantragte nach dem vorläufigen Sieg im Patentstreit gegen Samsung jetzt ein Verkaufsverbot für acht Samsung-Smartphones. Apple hat außerdem ein Jahr nach dem Wechsel von Steve Jobs zu Tim Cook an der Spitze des Tech-Unternehmens die Stühle in der Chefetage neu geordnet. Der bisherigen Hardware-Chef Bob Mansfield bleibe aktiv und werde künftig an neuen Projekten arbeiten.
Die Aktie des taiwanische Apple-Auftragshersteller Foxconn geriet unter Druck. Das Unternehmen verbuchte mit 226 Millionen Dollar den größten Halbjahresverlust seit dem Börsengang 2005.
Die Muttergesellschaft der Fluglinie American Airlines, AMR, erzielte im Juli den zweiten Monat in Folge einen Gewinn. Dabei profitierte das Unternehmen von der Urlaubs-Sommersaison.
Die Parfüm-Kette Douglas steht kurz vor einer Übernahme durch den US-Investor Advent. Das berichten Medien.
Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf die zweite Schätzung für das amerikanische Bruttoinlandsprodukt Q2, die Zahl der Hypothekenanträge und die anstehenden Hausverkäufe für Juli.
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