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Dow Jones auf Jahreshoch - US-Börsen feiern Fed - gemischte Konjunkturdaten - Apple im Hoch - Amazon, United Healthcare - Ausblick

Manuel Koch

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Nach der Fed-Spritze und einem Dow-Jahreshoch am Vortag waren die US-Börsen zu Handelsbeginn am Freitag weiter euphorisiert und gingen ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,4 Prozent hinzu. Auch die Gemeinschaftswährung Euro und der Goldpreis legten nach der Fed-Bekanntgabe zu.

In den vergangenen Jahren hatte die US-Notenbank die amerikanische Wirtschaft bisher durch zwei Runden von geldpolitischen Maßnahmen gestützt. Sie hatte für rund 2,3 Billionen Dollar Staatsanleihen und Immobilienpapiere in ihre Bilanz aufgenommen. Fed-Chef Bernanke betonte, dass die dritte Runde rein ökonomische Gründe habe. Mit dem Eingreifen schiebt die Notenbank knapp zwei Monate vor der US-Wahl die Wirtschaft an, was Präsident Obama bei der Wiederwahl unterstützt. 

Von Konjunkturseite kamen am Morgen die so wichtigen Einzelhandelsumsätze für August. Sie stiegen um 0,9 Prozent, Analysten hatten mit 0,7 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren es revidiert 0,6 Prozent. Die Verbraucherpreise gingen im August um 0,6 Prozent nach oben, Experten rechneten mit etwas mehr. Die Industrieproduktion fiel im August um 1,2 Prozent - so stark wie seit 2009 nicht mehr. Die erste Schätzung für das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan lag bei 79,2 Punkten, im Vormonat waren es noch 74,3 Punkte.

 

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 13.593 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 0,9 Prozent bei 3.184 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 0,4 Prozent bei 1.466 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Caterpillar (+2,8%), United Technologies (+2,4%) und Alcoa (+2,2%). Die größten Verlierer waren: AT&T (-2,3%), Merck (-2,3%) und Verizon (-2,3%).

Die Neuverschuldung der USA übersprang im laufenden Haushaltsjahr wieder die Marke von einer Billion Dollar. Damit türmten sich die Schulden auf 1,164 Billionen Dollar für das bisherige Haushaltsjahr. Allein im August betrug der Fehlbetrag 190,53 Milliarden Dollar. Es ist bereits das vierte Jahr in Folge, in dem die Neuverschuldung über der Grenze von einer Billion Dollar liegt.

United Healthcare steigt in die Top 30 des Dow Jones auf. Verlassen wird den Index der Lebensmittelhersteller Kraft Foods, der seine Aktien splitten wird.

Das iPhone 5 wirft seine Schatten voraus. Zum Vorverkaufsbeginn erreichte die Apple-Aktie ein neues Allzeit-Hoch und legte 1,2 Prozent bei 691,63 Dollar zu.

Intel stellte in San Francisco den Prototypen eines neuen WLAN-Chips vor. Damit könnten in Zukunft alle Elemente - vom Sensor bis zu komplexen Datenzentren - ohne Kabel miteinander kommunizieren.

Der US-IT-Konzern Hewlett-Packard will laut Medienberichten in einem ersten Schritt in Deutschland 450 von etwa 10.000 Jobs abbauen.

Amazon wird das Kindle Fire in Deutschland auch über den Fachhandel vertreiben. Die Verbundgruppe ElectronicPartner (EP) sei neuer Handelspartner des weltgrößten Online-Einzelhändlers.

Die amerikanische Baumarktkette Home Depot schließt sieben Filialen in China.

Microsoft verteilt die eigenen Produkte an alle 90.000 Mitarbeiter. So erhält jeder einen Windows-8-PC, ein Windows Phone 8 und Surface-Tablet. Das kündigte Konzernchef Steve Ballmer an.

In der kommenden Woche schauen wir von Konjunkturseite auf folgende Termine:

Montag

Empire State Manufacturing Index September

Dienstag

Leistungsbilanz 2.Q

Wells Hausmarkt Index September

Mittwoch

Zahl der Hypothekenanträge

Wohnbaubeginne August

Wohnbaugenehmigungen August

Verkäufe bestehender Häuser August

Donnerstag

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

Frühindikatoren August

Freitag

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